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Vielleicht ist woanders mehr los?

Tja, wie man sieht, hat sich hier schon lange, lange nichts mehr getan. Und daran wird sich nicht unbedingt schnell etwas ändern.

Aber hier ist was Neues im Aufbau: http://go-beijing.blogspot.com/

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Zurück

Wie die Überschrift schon verraten hat - wir sind wieder in Deutschland und seit gestern Abend auch in Mittweida angekommen.

Nachdem wir Xiamen und damit auch unsere Paradiesinsel Gulangyu verlassen haben, ging es wie geplant für fast zwei Tage nach Hongkong. Obwohl man natürlich in der kurzen Zeit nur sehr wenig von dieser großen Stadt sehen kann, sind wir sehr zufrieden und haben einen Eindruck bekommen.

Vom Hongkonger Flughafen ging es am Dienstag kurz nach Mitternacht Ortszeit in Richtung Dubai, wo wir 12 Stunden Aufenthalt hatten. Also genug Zeit, um außer dem obligatorischen Besuch in einer der größten Duty-Free-Zonen der Welt auch noch die Stadt ein wenig zu erkunden. Auch dort haben wir zwar nicht alles gesehen - aber zumindest das Wahrzeichen der Stadt, das erste 7-Sterne-Hotel der Welt. Und waren in direkter Nähe noch im Golf schwimmen.

Dadurch wieder ein wenig erholt, ging es dann auf das letzte Teilstück in Richtung München, wo wir am späten Abend (21:00 Uhr Ortstzeit) von Stefanies Bruder in Empfang genommen wurden.

Nach einem Tag in München und einem kleinen Besuch in Thüringen sind wir wie erwähnt gestern Abend wieder hier angekommen und wurden im kleinen Familienkreis begrüßt.

Den Rest des gestrigen Tages und auch den heutigen Tag haben wir dann mit auspacken, einräumen und ähnlichem verbracht. Auch die ersten vier Kisten mit den Beständen meiner alten Wohnung haben wir heute schon “eingesammelt”, damit zumidest die wichtigen Dinge ersteinmal griffbereit liegen.

Daher sind wir leider auch noch nicht dazu gekommen, uns bei einigen Leuten zurückzumelden. Wir hoffen dabei auf Verständnis und werden das so schnell wie möglich nachholen.

Ebenfalls nachholen müssen wir noch ein paar Berichte und Bilder von der Kultur Gulangyus, aus Xiamen, Hongkong und Dubai - und natürlich ein paar Worte von unseren ersten Eindrücken wieder in Mittweida. Dafür werden wir aber sicherlich erst in ein paar Tagen Ruhe und Zeit finden.

Wir bedanken uns bei unseren Lesern während der letzten 13 Monaten und freuen uns auf viele Wiedersehen. Die Homepage bleibt natürlich und wir werden unter dem Titel “Das Jahr danach” ein wenig von unseren Eindrücken hier erzählen und noch das eine oder andere bisher Weggelassene nachreichen.

Man sieht sich.

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Zwischenstopp

Heute haben wir am Morgen unsere Trauminsel verlassen und sind im Fuenf-Sterne-Bus nach Shenzhen gefahren, das Ganze dauerte knapp neun Stunden. Es kostete mit Mittagessen und gutem Service 170 Yuan pro Person - ein Schnaeppchen in unseren Augen.

Nach langem Warten auf ein offizielles Taxi, winkte uns ein Hotelboy ein Taxi heran - zum Glueck, sonst wuerden wir vielleicht jetzt noch dort stehen.

Das Hostel ist ein wenig ausserhalb, aber sehr schoen und preiswert. Morgen frueh nehmen wir noch das Fruehstueck mit und dann starten wir mit der Metro Richtung Hong Kong durch.
Unsere erste Hotelbuchung wurde soeben gestrichen, doch das naechste haben wir schon gebucht.

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Paradies

Wir sind jetzt zwar schon drei Tage in Xiamen - aeh, um genau zu sein, sind wir seit drei Tagen auf der kleinen Insel Gulangyu die zu Xiamen gehoert. Da es uns hier so gut gefaellt, haben wir bis jetzt noch nicht das Rueckticket fuer die Faehre geloest …

Schon beim Nachtanflug auf Xiamen traute ich meinen Augen kaum, doch am ersten Morgen wurde es noch viel besser. Die Insel Gulangyu ist nur mit der Faehre erreichbar, es gibt keine Autos und keine Fahrradeder - alles ist ganz ruhig und vertraeumt, ganz im Gegensatz zu unserer zweiten Heimatstadt Beijing.

Es kommt meiner Vorstellung vom Paradies ziemlich nahe, ueberall laeuft leise Musik im Hintergrund und es gibt einige einsame Straende mit vielen Palmen. Auch das Wetter spielt bestens mit: Sonne satt und angenehme Sommertemperaturen. :)

Wir sind wieder in einer sehr schoenen Jugendherberge untergekommen (100 Yuan pro Nacht), fuer die wir unser 270 Yuan pro Nacht-Hotel sausen lassen haben.

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Fototermin mit einer sehr knuddeligen Art

Wir hatten ja schon in Peking zwei Mal das Vergnuegen ein paar Pandas im Zoo anzutreffen, aber mit dem Erlebnis in Chengdu ist der beengte Hauptstadtzoo nun einmal nicht zu vergleichen. Denn in der “Pandahauptstadt” steht der weltgroesste Pandapark, der natuerlich auch kein freies Leben fuer die Tiere ermoeglicht, aber vermutlich den besten Kompromiss zwischen Pandainteressen und Besucherinteressen darstellt.

Auf alle Faelle haben wir uns am vorletzten Tag in Chengdu morgens 7:30 Uhr auf den Weg dahin gemacht und trafen auch sofort ein paar der fotogenen Tiere an. Nach einer kleinen Runde zur Aufzuchtsstation und bei den Roten Pandas vorbei, war dann Fuetterungszeit - und damit zeigten sich auf einmal so ziemlich alle Exemplare.

Da die Pandas neben dem Essen aber noch eine zweite Leidenschaft haben, das Schlafen, waren wir bereits mittags wieder in der Jugendherberge und konnten uns am Nachmittag noch einmal auf den Weg machen. Ziel war zuerst die Mao-Statue im Zentrum der Stadt und danach ein Tempel, den wir bei der Heimfahrt von den Pandas gesehen hatten.

Vor allem zweiteres stellte sich als sehr gute Entscheidug heraus, denn neben dem Kloster - nicht Tempel, aber wer sieht das schon beim Vorbeifahren? - liegt noch ein altes oder zumindest alt gemachtes Stadtviertel. Ideal zum Shoppen, wenn man nicht sowieso schon zu viel Gewicht auf die (Gepaeck-)Waage bringen wuerde.

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Ueberlebenstraining

Hier noch unser Bericht vom Ausflug zu den Nationalparks im Norden der Provinz Sichuan (Ausgangspunkt war Chengdu).

…so koennte man es nennen, denn wir waren nicht wirklch gut auf unsere Vier-Tages-Nationalpark-Tour vorbereitet. Wie in den letzten Monat nicht anders gewoehnt, ging es am 05. September 4.40 Uhr in Flipflops und kurzen Hosen los.

Ein Minibus holte uns ab und dann steigen wir in einen Reisebus mit ungefaehr 30 Chinesen und einer australischen Familie. Wir waren also schon eine kleine Ausnahme, doch als wir dann in Flipflops am ersten Nationalpark in 3198m Hoehe ausstiegen, machte viele noch groessere Augen.

Im Huanglong-Nationalpark waehlten wir die sportliche Variante und wanderten in drei Stunden von der Basis bis auf 3553m auf einer Strecke von knapp vier Kilometern. Uns ging es erstaunlich gut und wir genossen die frische Bergluft in vollen Zuegen.

Am Abend wurden wir in eine ziemliche Absteige verfrachtet, aber was will man machen. Essen war zu jeder Tageszeit natuerlich Chinesisch, was uns aber nicht davon abschreckte, ordentlich reinzuhauen.

Nachdem wir uns an den wilden Fahrstil des Busfahrers gewoehnt hatten (ich muss zugeben, dass ich zwei Mal auf Frau Wiebels Reisetabletten zurueck greiefen musste - Danke!) , machte uns auch die Tour nach Jiuzhaigou nichts aus. Wir hatten den ganzen Tag Zeit um die zahlreichen Seen, Berge und Wasserfaelle zu besichtigen. Teilweise nutzten wir den Touristenbus und schliesslich liefen wir auch an diesem Tag mit ungefaehr 10km nicht gerade wenig.

Den Abschluss dieses Tages bildete ein tibetischer Grillabend, der sich aber eher als Reinfall entpuppte. Es gab zaehes Yakfleisch, lecker gegrilltes Schaf, Buttertee, Schnaps, der wie Essig schmeckte, und andere Spezialitaeten. Auch blieben wir als Auslaender nicht unentdeckt, so dass wir zur Belustigung der Chinesen, wie schon im Bus bei einem Ratespiel, vor allen singen durften. Ohje, zum Glueck kennen sie uns nicht - und haben natuerlich auch nicht bemerkt, dass wir uns aufgrund fehlender Alternativen auch mit Weihnachtsliedern beholfen haben.

Auch am naechsten Tag durften wir uns noch einmal im Jiuzhaigou-Nationalpark austoben. Diesmal starteten wir eine Entdeckungstour durch den restlichen Teil - wieder einmal zu Fuss ungefaehr 16km.

Insgesamt hat sich der Ausflug sehr gelohnt und wir kaempften mit der Auswahl aus fast 600 Bildern.

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“Abfahrt”, “Abschied” oder “Ende”

Wie nennt man dass nun, wenn man ein Jahr in Peking gewohnt und gelebt hat und dann die Stadt verlaesst? Es soll ja nicht so klingen, als wuerde man nur mal eine Woche wegfahren, aber auch nicht so, als wuerde man nie wieder den Weg zurueck finden.

Wie dem auch sei, die die vorerst letzten Bilder aus Peking von der Wohnungsuebergabe, der Langen (Deutschen) Nacht sowie von der Zugfahrt und unserer Ankunft in Chengdu.

Im uebrigen haben wir auf der 31 Stunden Zugfahrt im Sitzen beschlossen, dass man soetwas zwar einmal mitgemacht haben muss, aber halt wirklich nur einmal. Das naechste Mal wuerden wir dann doch wieder ein Ticket fuer einen Liegeplatz bevorzugen.

Die letzten Bilder mit dem “komischen Stein” sind aus Leshan, vom Grossen Buddha. Man sagt, es ist der hoechste Steinbuddha der Welt - eindrucksvoll ist er auf alle Faelle!

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Lange hinterher - Chengde

Bevor wir uns gar nicht meh daran erinnern hier ersteinmal ein paar Bilder aus Chengde, der Sommerresidenz der Kaiser.

Die Stadt ist nur fuenf Zugstunden von Peking entfernt und wirklich einen Besuch wert. Denn ausser dem riesigen Areal der Sommerresidenz mit Seen, Grasland und Bergen gibt es noch die Acht Aeusseren Tempel, nach dessen Besuch man so manches Foto verschicken kann mit der Aufschrift “Wir in Lhasa?!”

Und - nicht zu vergessen: Der Sledge Hammer Peak, wobei ich nicht weiss ob die US-Serien nach diesem Felsen oder aber der Felnser nach der Serien benannt wurde.

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Als wir noch in Peking gewohnt haben, …

… hatten wir zum Ende hin ziemlich viel Besuch, mit dem wir einige neue Eindruecke sammeln durften. Nach langer Zeit haben wir gestern einzelne Bilder davon ausgewaehlt - viel Freude damit.

Hier noch ein paar Anhaltspunkte dazu:
Bild 1: Hutong gegenueber des Lamatempels
Bilder 2 - 4: Grosse Mauer bei Huanghuacheng
Bild 5: Sommerpalast
Bilder 6 - 8: Longqing-Schlucht
Bilder 9 - 13: Chongqing
Bilder 14 - 26: Bootsfahrt aus dem Jangtse
Bild 14: Geisterstadt am Jangtse
Bilder 15 - 18: Qinglong-Wasserfall
Bilder 19 - 21: Drei Kleine Schluchten
Bilder 22 - 24: Quyuan-Gedenktempel
Bilder 25 - 26: Dreischluchten-Staudamm
Bilder 27 - 32: Wuhan
Bild 33: “Einer ruht sich aus” in Peking. :)

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Dafo - der Grosse Buddha

So, der erste Tag in Chengdu ist auch schon wieder rum. Doch wir haben ihn ganz gut genutzt: Heute morgen fuhren wir von einer voellig stressfreien und modernen Busstation ab. Fuer 42 Yuan pro Person ging es zwei Stunden (rund 135 km) nach Leshan, dazu gab es eine Flasche Wasser fuer jeden gratis. Das waere doch mal was fuer die Strecke von Muenchen nach Neuschwanstein, haben wir uns ueberlegt…

In Leshan gings mit einem etwas klapprigeren Bus bis zum Park, in dem uns der Grosse Buddha mit seinen 71 m Hoehe erwartete. Wir schauten uns gemuetlich um und blickten ihm in Augenhoehe in sein zufrieden und gleichzeitig erhaben wirkendes Gesicht. Der Abstieg wurde weniger gemuetlich, denn man schob sich nur mit den Reisetruppen Stueck fuer Stueck die Treppe herunter. Als wir dann dem Buddha zu Fuessen standen, sahen wir seine Fusszehen nur aus der Froschperspektive - beeindruckend.

Auch die Rueckfahrt verlief reibungslos, diesmal gab es sogar noch paar Nuesse als Wegzehrung.

Nachdem wir erfahren haben, dass unsere Tour in den Nationalpark Jiuzhaigou morgen 4.40 Uhr startet, gingen wir noch gemuetlich essen. Gepackt ist zum Glueck schon alles, sodass wir uns nun langmachen koennen, fuer die erste Haelfte der Nacht.

So, jetzt habt ihr wahrscheinlich erstmal vier Tage Ruhe vor uns, bis bald.

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