Noch acht Wochen

Ein Blick auf den Kalen­der ver­rät es: In nicht mal mehr zwei Mona­ten geht unser Chi­na­auf­ent­halt erst ein­mal zu Ende, denn in acht Wochen, genau­er gesagt am 19. Juli, machen wir uns schon wie­der auf den Weg nach Deutschland.

Im Ver­hält­nis zu den ins­ge­samt elf Mona­ten hier sind die noch ver­blei­ben­den fast zwei Mona­te an sich kein gerin­ger Anteil. Wenn wir uns aber über­le­gen, was wir in die­ser Zeit eigent­lich noch alles machen wol­len, dann ist klar, dass die Zeit wie im Flug ver­ge­hen wird.

Grö­ße­re Rei­sen haben wir ja in der letz­ten Zeit eini­ge unter­nom­men, daher wird es uns höchs­tens nach den Prü­fun­gen Anfang Juli noch ein­mal wei­ter weg füh­ren. Aber auch in Peking gibt es noch eini­ge Zie­le, die wir trotz bereits andert­halb Jah­ren Auf­ent­halt in der Stadt noch nicht gese­hen haben.

So waren wir bei­spiels­wei­se noch nie im Mao-Mausoleum, das mit­ten auf dem Platz des Himm­li­schen Frie­dens steht — was aber viel­leicht auch nicht unbe­dingt sein muss. Anders steht es da um das Chi­ne­si­sche Natio­nal­mu­se­um gleich in der Nähe. Wir waren zwar sogar 2011 mal in der Stadt, als in dem gera­de umge­bau­ten Muse­um die deut­sche Aus­stel­lung zur „Kunst der Auf­klä­rung” zu sehen war, hat­ten da aber ein­fach kei­ne Zeit uns das anzusehen.

Auch bei der Fund­stät­te des Peking-Menschen waren wir noch nicht. Wobei bei Fra­gen danach zu beach­ten ist, dass man „Peking-Mensch” nicht ein­fach so über­set­zen kann, da man da nur nach den „Pekin­gern”, also nach den (gemel­de­ten) Ein­woh­nern Pekings fragt. Die rich­ti­ge Bezeich­nung, die eigent­lich auch im Deut­schen ein­deu­ti­ger ist, lau­tet „Peking-Menschenaffe”.

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Wir haben bei uns an der Wand ein paar Zet­tel mit Orten ange­bracht, die wir ger­ne noch besu­chen möch­ten. Aller­dings ist die­se Lis­te nicht ganz voll­stän­dig, so fehlt zum Bei­spiel das oben erwähn­te Muse­um, aber auch Bad­a­chu am West­rand der Stadt. Dafür sind eini­ge Zet­tel, wie zum Bei­spiel Tais­han und Qufu, bereits abge­hakt. Manch ande­re, wie Pin­gyao und Datong, las­sen sich hof­fent­lich nach den Prü­fun­gen erle­di­gen, da sie für Tages­tou­ren zu weit weg sind. Trotz­dem blei­ben noch mehr Zet­tel als Wochen­en­den — eini­ges müs­sen wir also auf alle Fäl­le auf wei­te­re Besu­che hier verschieben.