Das erste Mal Pekingoper

Die­se Woche fand bei uns an der Uni eine Kul­tur­wo­che statt und dem Namen ent­spre­chend haben wir eini­ges an chi­ne­si­scher Kul­tur gebo­ten bekom­men, von klei­nen Auf­füh­run­gen ande­rer Stu­den­ten bis zur ech­ten Pekingoper.

Ers­te Vor­bo­ten die­ser Ver­an­stal­tun­gen haben uns bereits vor zwei Wochen beschäf­tigt, als der Vor­ausscheid für die Bei­trä­ge der aus­län­di­schen Stu­den­ten statt­fand. Dafür hat­ten sowohl Ste­fa­nies als auch mei­ne Klas­se ein klei­nes Pro­gramm vor­be­rei­tet. Bei Ste­fa­nies Klas­se wur­den die ver­schie­de­nen Akti­vi­tä­ten vor­ge­stellt, die man hier jeden Mor­gen in den ver­schie­de­nen Parks beob­ach­ten kann. In mei­ner Klas­se wur­den Aus­schnit­te von drei chi­ne­si­schen Lie­dern gesun­gen, wobei ich beim zwei­ten mehr oder weni­ger aktiv betei­ligt habe. Das Ergeb­nis war aller­dings, dass wir es bei­de nicht ins Fina­le der Stu­den­ten­bei­trä­ge geschafft haben, das daher heu­te ohne uns statt­ge­fun­den hat.

Da wir also sel­ber nicht pro­ben muss­ten, hat­ten wir aus­rei­chend Zeit uns ande­re Ver­an­stal­tun­gen anzu­schau­en. Bei der Eröff­nungs­ver­an­stal­tung der Kul­tur­wo­che am Mon­tag wur­de ein sehr kurz­wei­li­ger Quer­schnitt durch die chi­ne­si­sche Kul­tur gebo­ten. Höhe­punkt war aber ges­tern der Besuch einer Peking­oper in der Huguang-Gildenhalle.

Bis­her hat­ten wir uns gegen einen Besuch bei der Peking­oper immer etwas gesträubt, einer­seits weil es sehr teu­er ist, und ande­rer­seits, weil man sowie­so nichts ver­steht. Bei­des war ges­tern jedoch anders, zum einen, weil die Hoch­schu­le ein­ge­la­den hat­te. Und zum ande­ren, weil es eine kur­ze Ein­füh­rung gab, in der uns die wich­tigs­ten Din­ge zur Peking­oper erklärt wurden.

Außer­dem wur­den zwei „stu­den­ten­freund­li­che”, recht ein­fa­che Stü­cke aus­ge­wählt, deren Inhalt man auch ganz ohne Sprach­kennt­nis­se gut ver­ste­hen konn­te. Beein­druckt hat uns vor allem das ers­te Stück, in dem auch etwas chi­ne­si­sche Kampf­kunst zu bestau­nen war.