Die ersten 10 Tage

Ein­ein­halb Wochen bin ich jetzt schon hier in Tian­jin und auf­grund der rela­tiv kur­zen Zeit von nur zwei­ein­halb Mona­ten in Deutsch­land, kann ich nicht sagen, dass ich mich hier erst habe ein­le­ben müssen.

Trotz­dem, wie bei jedem Ort- und Arbeits­platz­wech­sel, sind am Anfang natür­lich erst ein­mal jede Men­ge For­ma­li­tä­ten zu erle­di­gen. Mitt­ler­wei­le habe ich einen Arbeits­aus­weis der Uni und die Chip­kar­te der Uni, mit der ich in den Mensen das Essen bezah­len kann.

Außer­dem wur­de mein Gesund­heits­zeug­nis, nach­dem ich mich noch habe rönt­gen las­sen, aner­kannt. (Wobei nie­mand auf das Rönt­gen­bild, gemacht mit einem Appa­rat von Sie­mens, geschaut hat, es hat ein­fach nur gefehlt.) Außer­dem war ich bei der ört­li­chen Poli­zei­sta­ti­on, wo ich eine Bestä­ti­gung erhal­ten habe, dass ich legal woh­ne. Nächs­te Woche kommt dann noch ein wei­te­res Schrift­stück der Uni dazu, dann soll­te alles da sein, damit mei­ne Auf­ent­halts­ge­neh­mi­gung bean­tragt wer­den kann.

Bei all den Sachen muss­te ich mich aller­dings nie allei­ne durch­fra­gen, denn das Insti­tut, an dem ich bin, hat jeman­den, der sich um die Post­doc küm­mert. — An sich zumin­dest, denn der ist gera­de nicht da. So hat­te sein Ver­tre­ter als ers­tes gleich mal das Ver­gnü­gen, sich um den ers­ten aus­län­di­schen Post­doc zu küm­mern. Es gibt defi­ni­tiv schö­ne­re Auf­ga­ben und ich wer­de mich sicher­lich noch irgend­wie erkennt­lich zei­gen, wenn wir alles hin­ter uns haben.