Weihnachtsstimmung in Peking

Am Wochen­en­de habe ich wie­der ein­mal Tian­jin (und die Arbeit) hin­ter mir gelas­sen und mich auf den Weg nach Peking gemacht.  Anlass war der tra­di­tio­nel­le Weih­nachts­ba­sar in der deut­schen Bot­schaft, auf dem ich das ers­te Mal war. (Letz­tes Jahr wuss­ten wir zwar auch davon, hat­ten aber am glei­che Tag eine Ver­an­stal­tung des DAAD.)

Ich bin also am Frei­tag­abend etwas spä­ter als sonst nach Peking gefah­ren (dafür war die U‑Bahn dort auch schon etwas weni­ger voll — sehr ange­nehm) und bin für das Wochen­en­de wie gewohnt bei Gui­do „ein­ge­zo­gen”. (Die Raff­les City, in der er wohnt, ist auch schon geschmückt, das sieht man auf dem ers­ten Foto.) Am Sams­tag­mor­gen habe ich mich dann um 10 Uhr an der Bot­schaft ange­stellt, denn der Weih­nachts­ba­sar ist immer sehr gut fre­quen­tiert und stun­den­lan­ges anste­hen kei­ne Sel­ten­heit. Vor mir stan­den nur cir­ca 100 Leu­te, so dass ich und auch Wieb­ke mit ihrer Fami­lie, für die ich einen Platz frei­ge­hal­ten hat­te, zur Eröff­nung des Basars um 11 Uhr direkt rein konn­ten. (Auf den Fotos unten seht ihr die vie­len Leu­te die noch anstan­den, als wir gegan­gen sind.)

Drin­nen wur­de dann alles gebo­ten, was es auch auf einem deut­schen Weih­nachts­markt gibt, dar­un­ter war­me Geträn­ke, vor allem natür­lich Glüh­wein, und Essen, wie die berühm­te „VW-Currywurst”, die es nicht nur auf dem Pekin­ger Weih­nachts­ba­sar, son­dern auch in den Kan­ti­nen der VW-Werke auf der gan­zen Welt geben soll.

Außer­dem gab es jede Men­ge Süßig­kei­ten, unter ande­rem Hari­bo und Stol­len, und auch ein Weih­nachts­mann zog sei­ne Run­den. Dazu gab sich auch das Wet­ter jede Men­ge Mühe, es war sogar fast zu warm zum Glüh­wein­trin­ken — aber nur fast.

Am Nach­mit­tag bin ich dann noch mit zum Duft­berg gefah­ren, wo der Stol­len ange­schnit­ten wur­de — es war also ein schon sehr weih­nacht­li­cher Tag. Abends habe ich dann die Situa­ti­on genutzt, dass es in Peking, anders als in mei­ner Woh­nung in Tian­jin, einen Fern­se­her gibt, und mir die Bun­des­li­ga live angeschaut.

Sonn­tag­mor­gen ging es dann zurück hier her, denn am Nach­mit­tag stand noch das Put­zen der neu­en Woh­nung an. Bil­der vom Ergeb­nis gibt es in Kürze.