Ich bin wieder in Tianjin, aber fast allein

Am ver­gan­ge­nen Mitt­woch bin ich über Peking wie­der in Tin­jin ange­kom­men. Wäh­rend sich in Deutsch­land nach den Fest­ta­gen der All­tag gera­de wie­der ein­ge­stellt hat, ist hier nicht zu über­se­hen, dass die Fei­er­lich­kei­ten noch bevor stehen.

Mehr als an jeder Wer­bung merkt man dass dar­an was fehlt, und zwar die Men­schen in der Stadt und ganz beson­ders auch die Stu­den­ten auf dem Cam­pus. Deren Semes­ter hat näm­lich in der Woche bevor ich zurück gekehrt bin geen­det und sie sind vie­le ande­re auch in ihre Hei­mat gefah­ren um das Früh­lings­fest mit ihren Fami­li­en zu verbringen.

Daher sind auch schon vie­le der Geschäf­te auf dem Cam­pus geschlos­sen und ich muss sowohl beim Früh­stück als auch bei Mittag- und Abend­essen von mei­nen bis­he­ri­gen Gewohn­hei­ten abwei­chen. Aber so pro­biert man mal wie­der etwas neues.

Auch mein Pro­fes­sor und mei­ne Kol­le­gen sind bereits auf Hei­mat­ur­laub bzw. einer mei­ner Kol­le­gen hält sich für einen For­schungs­auf­ent­halt in Öster­reich auf. (Wäh­rend ich sowohl das west­li­che als auch das chi­ne­si­sche Neu­jahr fei­ern konn­te bzw. wer­den kann, ver­passt er beides.)

Es gab auch noch eine klei­ne Über­ra­schung für mich im Insti­tut, denn neben mei­ner Tür hängt jetzt ein Namen­s­child. Aber in den nächs­ten Wochen wird mich wohl nie­mand am Insti­tut suchen.