Der Urlaub ist vorbei

Am ver­gan­ge­nen Sonn­tag bin ich nach fast drei Wochen Rei­se durch Chi­na wie­der in Tian­jin ange­kom­men. Mit­te Febru­ar waren zuerst mein Vater mit sei­ner Freun­din und eini­ge Tage spä­ter auch Ste­fa­nie und mein Bru­der nach Peking gekom­men, um mit mir gemein­sam etwas Neu­es zu sehen.

Zunächst waren wir an den bekann­ten Orten in und um Peking unter­wegs, bevor unser Rei­se­plan durch den Ver­lust des Rei­se­pas­ses der Freun­din mei­nes Vaters auf die Pro­be gestellt wur­de, weil wir spon­tan den Besuch einer klei­nen ört­li­chen Poli­zei­sta­ti­on, den Besuch einer grö­ße­ren Poli­zei­sta­ti­on, meh­re­re Besu­che bei der Deut­schen Bot­schaft und beim Entry-Exit-Office in unse­re Pla­nun­gen auf­neh­men mussten.

Am Ende muss­te auch die Freun­din mei­nes Vaters und Ste­fa­nie län­ger in Peking ver­wei­len, weil die Aus­stel­lung eines neu­en Pas­ses und die Bean­tra­gung eines neu­en Visums eini­ges an Zeit gedau­ert hat. Auf der ande­ren Sei­te war es eine inter­es­san­te Erfah­rung, das mal durch­ge­macht zu haben und zu wis­sen, dass man auch sol­che Pro­ble­me mit etwas Zeit lösen kann. Wie sagt man doch: „Kann man machen, muss man aber nicht.”

Wäh­rend in Peking Pass- und Visa­an­trä­ge bear­bei­tet wur­den, war ich mit mei­nem Vater und Bru­der in Lijiang, wo wir uns neben der Alt­stadt auch den Jade­dra­chen­schnee­berg und die Tiger­sprung­schlucht ange­schaut haben.

Danach gab es ein Wie­der­se­hen mit allen in Kun­ming, wo wir am Mor­gen nach dem Anschlag auf den dor­ti­gen Haupt­bahn­hof an eben die­sem per Nacht­zug ange­kom­men sind. Der hal­be Bahn­hof war noch gesperrt, was ein mitt­le­res Ver­kehrs­cha­os ver­ur­sacht hat. Aber irgend­wie haben wir uns trotz­dem gefun­den und konn­ten uns gemein­sam auf den Weg zu den Reis­ter­rras­sen in Yuan­yang machen.

Auf dem Weg dort­hin wur­den mir mehr­mals von den Poli­zei an Stra­ßen­sper­ren kon­trol­liert, weil wir nach Ansicht die­ser doch eine gewis­se Gemein­sam­keit mit den ver­mu­te­ten uigu­ri­schen Tätern hat­ten. Aber mit unse­ren deut­schen Rei­se­päs­sen hat sich die Sache immer schnell aufgeklärt.

Zum Abschluss ging es noch nach Hong­kong, wo es außer einer sehr win­di­gen Fahrt mit der Seil­bahn nach Lantau-Island aber kei­ne Über­ra­schun­gen gab.

Natür­lich gibt es von den gan­zen Erleb­nis­sen auch Fotos, die wer­de ich ver­su­chen in den nächs­ten Tagen ein­zu­stel­len. Aber zwi­schen­zeit­lich muss ich erst mal wie­der ein wenig arbei­ten. (Zumal nächs­ten Don­ners­tag schon wie­der eine Kon­fe­renz in der schö­nen Küs­ten­stadt Xia­men auf dem Pro­gramm steht.)

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