Eindrücke aus Peking

Sowohl wäh­rend des Früh­lings­fes­tes, dass nun schon 6 Wochen her ist, als auch wäh­rend ich Besuch hat­te, habe ich ziem­lich viel Zeit in Peking ver­bracht und möch­te nun end­lich mal ein paar visu­el­le Ein­drü­cke von die­sen Tagen nachliefern.

Zum Früh­lings­fest war ich mit Gui­do, dem Deut­schen bei dem ich in letz­ter Zeit immer über­nach­tet habe, wenn ich in Peking war, in Bad­a­chu. Das ist eine Ansamm­lung von acht klei­ne­ren und grö­ße­ren Tem­peln im Wes­ten der Stadt und süd­lich vom Duft­berg gele­gen, wo Ste­fa­nie und ich schon sehr lan­ge mal hin woll­ten. Wenn auch ohne Ste­fa­nie, so konn­te ich es also die­ses Mal end­lich wahr machen.

Eben­so wie in den meis­ten ande­ren Tem­peln und Parks fand dort kurz nach dem Neu­jahr ein Tem­pel­fest statt. Aller­dings ging es dort deut­lich ruhi­ger als bei den über­lau­fe­nen Ver­an­stal­tun­gen mit­ten in der Stadt zu. Da die Anla­ge an den West­ber­gen liegt, konn­te man außer­dem nach oben wan­dern und hat­te von dort einen guten Blick auf Peking.

Sehr inter­es­sant waren auch die Feu­er­wer­ke, denn da Gui­dos Woh­nung im 20. Stock lag (er ist Ende Febru­ar nach Deutsch­land zurück), sind die meis­ten Geschos­se unter­halb von uns explodiert.

Mit mei­nem Besuch habe ich in Peking vor allem die bekann­ten Sehens­wür­dig­kei­ten ange­schaut. Da das Wet­ter größ­ten­teils nicht so toll war, ver­zich­te ich mal auf eine Viel­zahl von Bildern.

Auch für mich ein neu­es Erleb­nis war der Besuch in einer Poli­zei­sta­ti­on, genau­er gesagt in der Nähe des Hin­te­ren Sees, wo wir auf­grund eines ver­lo­re­nen Rei­se­pas­ses hin muss­tenZunächst kam aber die Poli­zei zu uns an den Ort, wo wir den Ver­lust bemerkt hat­ten. Dann durf­te ich gemein­sam mit der Freun­din mei­nes Vaters, denn es war ihr Pass, der fehl­te, im Poli­zei­au­to mit­fah­ren. In der Wache ging es dann zur Auf­nah­me des Pro­to­kolls in einen Ver­hö­raum, in dem auch ein lus­ti­ger Stuhl stand, in dem sonst die Ver­däch­ti­gen sit­zen und der ent­spre­chend gesi­chert wer­den kann. Wir konn­ten aber ein­fach dane­ben Platz nehmen.

Auf­grund des ver­lo­re­nen Rei­se­pas­ses muss­ten Ste­fa­nie und die Freun­din mei­nes Vater dann län­ger in Peking blei­ben und haben die Zeit unter ande­rem genutzt, um sich den Bota­ni­schen Gar­ten (die Bil­der sind aus der Tro­pen­hal­le) anzu­schau­en und den Duft­berg zu erklimmen.