Reisterrassen soweit das Auge reicht

Nach­dem wir uns aus Lijiang bzw. Peking kom­mend in Kun­ming getrof­fen hat­ten, ging es gemein­sam ins nächs­te Natur­pa­ra­dies, die Reis­terras­sen im Bezirk Yuan­yang. Schon auf der Hin­fahrt konn­ten wir eini­ge ter­ras­sen­för­mi­ge Reis­fel­der ent­de­cken und auch von unse­rer Unter­kunft in Xin­jie aus waren sie zu sehen.

Als wir dann aller­dings am nächs­ten Tag eine Rund­tour zu den bes­ten Aus­sichts­punk­ten gemacht haben, da reich­ten sie wirk­lich soweit das Auge reicht. Gan­ze Berg­hän­ge sind dort im Lau­fe der Zeit von der Hani-Minderheit  zu Fel­dern umfunk­tio­niert wor­den und die­se gehö­ren seit dem letz­ten Jahr auch zum UNESCO Weltkulturerbe.

So war es auch kein Wun­der zu sehen, dass eini­ge Orte in der direk­ten Nähe voll­stän­dig im Bau sind, denn die Besu­cher­zah­len wer­den dort in den nächs­ten Jah­ren sicher­lich immer wei­ter anstei­gen. Auch wir waren nicht ganz ein­sam, aber abseits der bekann­tes­ten Aus­sichts­punk­te hat­te man auch sei­ne Ruhe, so zum Bei­spiel in einem der Dör­fer am Rand der Reis­terras­sen, das wir uns ange­se­hen haben.

Das Gan­ze hat uns so gut gefal­len, dass wir kurz dar­über dis­ku­tiert hat­ten dort eine Jugend­her­ber­ge auf­zu­ma­chen, bis wir dann in eben die­sem Dorf fest­stel­len muss­ten, dass es dort schon eine gibt. (Die aller­dings bis heu­te nicht auf den Inter­net­sei­ten ver­zeich­net ist.) Naja, da war wohl jemand schnel­ler als wir.

Nicht zu spät waren wir dafür an den Tigermaul-Reisterrassen, dem Aus­sichts­punkt für Fotos beim Son­nen­un­ter­gang.  Im Gegen­teil, wir waren sogar zu zei­tig, und so haben wir uns bereits vor die­sem Höhe­punkt auf den Weg nach Hau­se gemacht. Anders als eini­ge Chi­ne­sen, die dort ver­mut­lich schon seit Mit­tag ihren Spot bewach­ten. Dafür war es um die­se Uhr­zeit kein Pro­blem wie­der einen Fah­rer zurück zum Hotel zu fin­den. Und die Fotos vom Son­nen­un­ter­gang — die machen wir dann ein­fach bei unse­rem nächs­ten Besuch dort.