Morgen geht’s nach Hause

Nach etwas mehr als drei Mona­ten in Chi­na geht es mor­gen zurück nach Mün­chen. Ent­spre­chend stand in den letz­ten Tagen schon nicht mehr die nor­ma­le Arbeit im Mit­tel­punkt, son­dern das Packen. Mit 23 Kilo­gramm Gepäck aus­zu­kom­men, ist wie gewohnt, nicht ein­fach. Eini­ge Sachen wer­den hier wohl auf mei­nen nächs­ten Flug nach Deutsch­land war­ten müssen.

Mit der Rück­kehr wird sich auch eini­ges in mei­nem täg­li­chen Leben wie­der ändern. Jeden Tag min­des­tens zwei, manch­mal drei Mal aus­wärts (warm) essen wird es ver­mut­lich so schnell nicht mehr geben. Dafür soll­te die Luft, trotz der Mel­dun­gen der letz­ten Wochen, in Deutsch­land noch etwas bes­ser sein als hier und man kann wohl raus gehen und Sport machen ohne zunächst mit einem Blick auf die Air-Quality-App zu schau­en, ob das eine gute Idee ist. (Zumal ich so auf die Schnel­le gar kei­ne App für die aktu­el­len Luft­wer­te von Mün­chen fin­den konnte.)

Und auch das Wäsche­wa­schen wird nicht das Glei­che sein. In Chi­na kennt man Wäsche­stän­der zum Trock­nen der Wäsche eher weni­ger, son­dern alles wird auf Bügel und die­se oft­mals an irgend­wel­che mit­ten durch das Zim­mer gespann­ten Dräh­te gehan­gen. So habe auch ich das gehand­habt, dafür aber die Stan­ge des Dusch­vor­hangs im Bad genutzt.

Da ich nicht ganz so vie­le ver­schie­de­ne Sachen hier habe, habe ich dann auch den wei­te­ren Ablauf ver­ein­facht und die Bügel, so wie sie waren, ein­fach in den Schrank umge­han­gen, um dann spä­ter bei­spiels­wei­se die T‑Shirts direkt vom Bügel wie­der anzu­zie­hen. Das hat mir das Zusam­men­le­gen und eini­ges an Zeit ein­ge­spart. Ob ich mit die­ser „Inno­va­ti­on” bei Ste­fa­nie aber auf viel Begeis­te­rung sto­ßen wer­de, ist eher frag­lich. Zumal wir auch in Mün­chen nicht genug Stan­gen im Schrank haben um alle Kla­mot­ten dar­an aufzuhängen.