Auf dem Weg zurück

Nach knapp zwei Mona­ten in Mün­chen bin ich nun wie­der auf dem Weg nach Tian­jin, um zumin­dest noch ein­mal einen Monat dort vor Ort zu arbei­ten und hof­fent­lich noch das eine oder ande­re klei­ne­re For­schungs­pro­jekt abzuschließen.

Eigent­lich soll­te ich auch schon fast dort ange­kom­men bzw. zumin­dest in Peking sein, aller­dings gab es an mei­nem Flie­ger, der ges­tern 16:35 Uhr star­ten soll­te, eini­ge tech­ni­sche Pro­ble­me. Deren Behe­bung zog sich Stun­de um Stun­de hin bis irgend­wann klar war, dass es doch nichts wird. So habe ich dann den Abend am Gate und die ers­te Stun­de des heu­ti­gen Tages am Ticket­coun­ter ver­bracht bis alles umge­bucht war und es per Taxi in ein Hotel in der Nähe des Flug­ha­fen (Mer­cu­re in Auf­kir­chen) ging.

Jetzt ist also der zwei­te Ver­such, bei dem es mit Eti­had über Abu Dha­bi nach Peking gehen soll (anstatt per Qatar über Doha wie ursprüng­lich geplant). Mor­gen früh Peking-Zeit soll­te ich es dann aber nach Chi­na geschafft haben und in rund 24 Stun­den dann in mei­nem Büro in Tian­jin sitzen.

Bleibt noch die in den letz­ten Tagen oft gehör­te Fra­ge, ob ich mich eigent­lich freue wie­der nach Chi­na zu kom­men. Die lässt sich gar nicht so ein­fach beant­wor­ten: Einer­seits habe ich mich in Mün­chen sehr gut ein­ge­lebt und die Stadt hat auch ein paar Vor­tei­le gegen­über Peking und Tian­jin — Stich­wort „Luft­qua­li­tät” und so wei­ter. Ande­rer­seits freue ich mich auch wie­der auf mei­ne Arbeit in Tian­jin, die feh­len­den Ablen­kun­gen und Mög­lich­keit sich auf die Mathe­ma­tik zu konzentrieren.

Ich den­ke die­sen viel­leicht letz­ten Monat als Post­doc in Chi­na wer­de ich noch ein­mal genie­ßen, zumal ja Ste­fa­nie auch gera­de das Reich der Mit­te erkun­det (bzw. des­sen Fabri­ken) und wir daher die Mög­lich­keit haben uns immer mal wie­der zu sehen, eine etwas ande­re Art der „Wochen­end­be­zie­hung”.