Halbzeit

Am Wochen­en­de war bereits Halb­zeit von Ste­fa­nies vier­wö­chi­ger Dienst­rei­se und mei­nem eben so lan­gen Auf­ent­halt hier in Tian­jin. Grund genug, uns mal in Peking zu tref­fen — Ste­fa­nie hat­te doch tat­säch­lich mal andert­halb Tage frei — und gemein­sam mit ein paar Freun­den einen lus­ti­gen Abend zu verbringen.

Bei „Halb­zeit” den­ken ja im Moment ja fast alle an Fuß­ball, ich sicher­lich auch oft, aber das war es dann auch schon. Denn mit dem Fuß­ball anschau­en ist es doch etwas schwie­rig, da die Spie­le hier vier Uhr mor­gens zu sehen sind. Zumal ich in mei­ner Woh­nung kein Fern­sehn oder Inter­net habe und ent­we­der ins Insti­tut oder woan­ders hin müsste.

Ent­spre­chend muss ich auch zuge­ben (eben­so wie Ste­fa­nie), dass ich die­se Nacht kein Fuß­ball geschaut habt. Als ich vor­hin noch ahnungs­los ins Büro bin hat mir aller­dings ein Chi­ne­se gleich zum Sieg der deut­schen Mann­schaft gra­tu­liert und die Tore die­ses wohl als his­to­risch zu bezeich­nen­den Spie­les habe ich mir gera­de im Inter­net angesehen.

Außer­dem konn­te ich fest­stel­len, dass auch das Jahr 2014 und spe­zi­ell das aka­de­mi­sche Jahr 2014 in Chi­na in Kür­ze Halb­zeit hat. Sprich, ich bin mal wie­der hier ange­kom­men,  wenn alle ande­ren gehen. Schon nach Weih­nach­ten war ich kurz vor dem Neu­jahrs­fest hier ange­kom­men als sich alle Stu­den­ten auf den Weg in ihre Hei­mat gemacht haben. Und ähn­lich ist es auch jetzt — die Som­mer­pau­se steht an.