Von Tianjin nach München bzw. von der Uni in die Wirtschaft

Am Mon­tag­nach­mit­tag bin ich wie­der in Mün­chen ange­kom­men und habe damit den (zu) hei­ßen Tian­ji­ner Som­mer gegen den (zu) kal­ten Mün­che­ner Som­mer getauscht. Es ist aber auch mal wie­der schön ohne Kli­ma­an­la­ge schla­fen zu können.

Auch wenn ich im Sep­tem­ber noch ein­mal nach Chi­na und Tian­jin zurück­keh­ren wer­de — und zwar vom 03. bis 25. Sep­tem­ber, da gab es den Hin- und Rück-Direktflug mit Air Chi­na für nur 584 Euro — so hat mir doch der Rückreise-Sonntag irgend­wie schon gezeigt, wohin es lang­fris­tig geht: Von der Uni mit ihren Kon­fe­ren­zen in das Arbeits­le­ben in der Wirt­schaft mit ihren Anzugs­trä­gern, zu denen ich dann auch gehöre.

Zunächst hat­ten wir seit Frei­tag eine grö­ße­re Kon­fe­renz in Tian­jin, zu der Chi­ne­sen aus ganz Chi­na und auch aus dem Aus­land ange­reist waren. Ich bin dann am Sonn­tag schon etwas eher dort weg, noch ein­mal in mei­ne Woh­nung um mei­ne Sachen zu schnap­pen und dann mit dem Zug nach Peking zu fahren.

Mein Flug ging zwar erst am Mon­tag­mor­gen 2 Uhr, wes­we­gen ich eigent­lich noch deut­lich län­ger hät­te in Tian­jin blei­ben kön­nen, aber ich muss­te in Peking noch mei­ne Sachen beim Schnei­der abho­len. Denn in Vor­be­rei­tung auf mei­ne Anstel­lung in Mün­chen (ab Anfang Okto­ber) habe ich mich mit Anzü­gen und Hem­den eingedeckt.

Auf dem Weg vom Schnei­der (an der Guang­hualu) zum Flug­ha­fen ging es dann mit dem Taxi den drit­ten Ring ent­lang, vor­bei an den zahl­lo­sen Hoch­häu­sern des CBD und von Sanyuan­jiao. Am Abend mit noch eini­gen Büros erleuch­tet ein ganz net­ter Anblick und irgend­wie schien es für mich in dem Moment schon irgend­wie das Sym­bol mei­ner neu­en Arbeit zu sein, gera­de im Gegen­satz zu den doch deut­lich fla­che­ren Gebäu­den in der Nankai-Universität, durch die ich mich in den vier Wochen zuvor meist bewegt hatte.