Die letzten Schritte auf dem Weg zum neuen Visum

Nach­dem ich mein Visum — bzw. genau­er gesagt mei­ne Auf­ent­halts­ge­neh­mi­gung — bereits im Juli ver­län­gern woll­te, ist es mir jetzt ver­mut­lich end­lich gelun­gen. Zumin­dest hat­te ich am Mon­tag alle Unter­la­gen zusam­men und konn­te die­se beim Entry-Exit-Office hier in Tian­jin abge­ben, nächs­ten Mon­tag soll­te ich dann mei­nen Aus­weis mit dem neu­en Visum abho­len können.

Das Gan­ze hat sich zum einen des­we­gen solan­ge hin­ge­zo­gen, weil man sein Visum erst kurz vor dem Aus­lau­fen ver­län­gern darf. Und zum ande­ren, weil das Stu­di­um erst die­se Woche wie­der begon­nen hat und daher letz­te Woche noch sehr weni­ge Pro­fes­so­ren und Ange­stell­te der Uni da waren — so habe ich ein­fach die benö­tig­ten Unter­schrif­ten nicht zusam­men bekom­men. (Das ist hier aber ganz nor­mal, in den knapp zwei Mona­ten Semes­ter­fe­ri­en soll­te man bes­ser kei­ne drin­gen­den Anlie­gen haben.)

Auf alle Fäl­le war ich recht hap­py als ich mei­ne Unter­la­gen für das neue Visum abge­ben konn­te und bin daher nicht direkt zurück zur Uni, son­dern ein paar Meter in ein klei­nes Vier­tel mit (zumin­dest dem Aus­se­hen nach) alten Kolo­ni­al­bau­ten der Ita­lie­ner gegangen.

So am Mor­gen war es dort aber noch sehr ruhig, von ein paar chi­ne­si­schen Tou­ris­ten mal abge­se­hen. Das Vier­tel liegt nah am Hai-Fluss, der sich durch Tian­jin win­det, und so habe ich auch die­sen noch über­quert und war im Anschluss das ers­te Mal in mei­nem Leben bei Wal Mart. Nicht, dass ich etwas gebraucht hät­te, nur mal so. Gab dann auch nicht vie­le Über­ra­schun­gen, sehr ähn­lich wie die Super­märk­te von Car­re­four, die es doch recht häu­fig hier gibt, wobei der Wal Mart viel­leicht ein klein wenig auf­ge­räum­ter ist.