Unsere Stadt” mal anders

Das man in die­ser Stadt nicht alles pla­nen kann ist klar, aber man fin­det eigent­lich immer etwas Sehens­wer­tes, egal in wel­cher Ecke man eigent­lich gelan­det ist.

Heu­te woll­ten wir eine Bekann­te aus Mitt­wei­da besu­chen, die beim Bota­ni­schen Gar­ten, ca. 1,5 Bus­stun­den von uns ent­fernt, wohnt. Dort ange­kom­men, konn­ten wir sie aber trotz gera­de erwor­be­ner SIM-Karte nicht erreichen.

Doch das war nicht das Pro­blem, denn das lau­te­te eher, ob wir uns jetzt den Bota­ni­schen Gar­ten anschau­en soll­ten oder erstein­mal etwas her­um­lau­fen. Wir haben uns für das her­um­lau­fen ent­schie­den und stan­den dann irgend­wann am Ein­gang des Xiang Shang Parkes.

Der Park ist 1.600 ha groß und beher­bert mit dem Xiang Shang Gip­fel die höchs­te Erhe­bung der Stadt (534 m, Beijing-City ca. 50 m). Damit änder­te sich die Dis­zi­plin zwar von spa­zie­ren gehen zu wan­dern, aber es war wirk­lich sehr schön eine wei­te­re grü­ne Sei­te Bei­jings zu erkun­den. Alles anschau­en war natür­lich in ein paar Stun­den nicht mach­bar, somit haben wir uns vor allem auf den Auf­stieg kon­zen­triert und sind dann vom Gip­fel mit der ers­ten Seil­bahn, die von Chi­ne­sen geplant und gebaut wur­de (Inbe­trieb­nah­me 1983) zum Park­ein­gang zurück gefah­ren. 18 Minu­ten mit 400 Höhen­me­tern, aller­dings war der Blick durch das typi­sche Bei­jin­ger Wet­ter nicht gera­de gut und reich­te nur bis zum fünf­ten Ring.

Doch bei gutem Wet­ter soll man auch den Som­mer­pa­last sehen kön­nen, ein wei­te­rer Grund — neben der schö­nen Natur und unse­rer Bekann­ten — dort auf alle Fäl­le noch ein­mal vor­bei zu schauen.