Deutsche Sprache — schwere Sprache

Im Dezem­ber haben wir Ya Qi — eine Chi­ne­sin aus Sin­ga­pur — in Deutsch unter­rich­tet. Sie ver­bringt ihre Feri­en zwar im glei­chen Stadt­teil, jedoch braucht man mit dem Bus unge­fähr eine Stun­de. Da sich die Fahrt­kos­ten pro Stre­cke nur auf 1,50 RMB (15 Cent) belau­fen, nimmt man das gern in Kauf und lernt so gleich die Umge­bung bes­ser kennen.

An der End­hal­te­stel­le wird man aufs Neue von den Kon­tras­ten Pekings über­rascht. Obst­händ­ler an der Stra­ße, ein Fluss als Müll­hal­de, eine zehn­spu­ri­ge Stra­ße ohne Fuß­gän­ger­am­pel, Bau­stel­len neben Luxus­ap­part­ments — schon ver­rückt die­se Stadt.

Mit Ya Qi hat­ten wir viel Spaß, jedoch hat man bei dem Unter­richt erst ein­mal gemerkt, wie schwer doch die deut­sche Spra­che ist. So stol­per­ten wir über die zahl­rei­chen Bedeu­tun­gen von „las­sen”, was einem beim Spre­chen gar nicht auf­fällt. Im nächs­ten Jahr möch­te sie nach Deutsch­land kom­men, hof­fent­lich gibts dann ein Wiedersehen. 🙂

[mygal=2006–12-28]

2 Gedanken zu „Deutsche Sprache — schwere Sprache

  1. hey ihr zwei,

    von mit natür­lich noch alles alles lie­be für das neue jahr. auch wenn’s für euch nur noch 364 tage sind. wie man sieht gehts euch dort drü­ben gut.

    ist schon krass dort sol­che gegen­sät­ze neben­ein­an­der zu sehen… irgend­wie para­niod wenn man drü­ber nachdenkt.

    alles lie­be aus dem stür­mi­gen mw

    toni

  2. hal­lo lie­be ste­fa­nie und lie­ber martin,
    auch von den wie­bels die bes­ten wün­sche für das jahr 2007! bleibt vor allem gesund, seid glück­lich und genießt jeden moment in der fer­ne. wenn es die zeit erlaubt, stö­ber ich auf eurer home­page und las­se mich von euren zum teil sehr emo­tio­na­len berich­ten mit­rei­ßen. es ist fast unwirk­lich, wie viel ihr neben all dem stu­di­en­st­ress schon erlebt habt (glück­wunsch zu euren super zeug­nis­sen! — hab sie mir ziem­lich genau ange­se­hen!). das land hat euch spür­bar in sei­nen bann gezo­gen. ihr beschreibt sehr anschau­lich und die fotos ver­mit­teln den daheim­ge­blie­be­nen ein stück chi­na. in der schu­le habe ich mei­nen piep­sern schon mehr­fach von euch erzählt. für sie ist die welt noch ein biß­chen grö­ßer und peking fast uner­reich­bar fern. aber auf der welt­kar­te fin­den die meis­ten fün­fer die stadt schon und sie sind sehr inter­es­siert, mehr über das land, die men­schen dort und euch zu erfah­ren. ich kann längst nicht alle fra­gen beant­wor­ten und so ver­trös­te ich sie aufs nächs­te schul­jahr, wenn ihr wie­der da seid :).
    der max ist ja nicht in mei­ner klas­se gelan­det — irgend jemand muss da etwas ver­mas­selt haben — aber ich den­ke, er macht sein ding. sei­ne klas­se ist nicht ganz ein­fach, ein­zeln sind sie aber lie­bens­wert. in geo wur­den sie fürs stadt­fern­se­hen gefilmt, viel­leicht habt ihr ja den bei­trag im inter­net gese­hen, so aktiv wie im film sind die klei­nen wil­den meis­tens in geo, so das ich doch recht gern in die klas­se gehe.
    bestimmt wisst ihr schon, dass gerd becker seit der letz­ten schul­wo­che wie­der arbei­tet. wir sind dar­über alle sehr froh und dankbar.
    so ihr zwei, das wars von mir. ich bin am com­pu­ter elend lang­sam, des­halb schreib ich auch nicht gern. nur noch so viel — toni hat oben schon was zum wet­ter in mitt­wei­da gesagt, mit win­ter hat das noch nicht viel zu tun, ihr hat­tet nach den bil­dern zu urtei­len jeden­falls schon mehr schnee. ich wün­sche euch einen tol­len chi­ne­si­schen win­ter. bestimmt gibt es auch in der jah­res­zeit eine men­ge zu ent­de­cken. bleibt so unter­neh­mungs­lus­tig und aufgeschlossen!!!
    es grü­ßen euch ganz lieb alle wie­bels und ich, mama wie­bel, ganz besonders.

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