Zurück im Informationszeitalter

Inter­net­ver­kehr in Asi­en nor­ma­li­siert sich” mel­det hei­se online heu­te und bezieht sich dabei auf die Phil­ip­pi­nen. Bei uns gibt es bereits seit 10 Tagen, seit dem vor­letz­ten Sams­tag, wie­der nor­ma­le Geschwin­dig­kei­ten, sprich 30 bis 70 KBit/s für einen Down­load aus Europa.

Kann man nur hof­fen, dass das auch so bleibt. Wenn jetzt noch Wiki­pe­dia funk­tio­nie­ren wür­de — aber gut, wir wol­len mal auf dem Boden blei­ben. Außer­dem ist ja schon schön zu sehen, dass ansons­ten fast alles funktioniert.

Vor lan­ger Zeit, im Wohn­heim, da gab es ein paar mehr Pro­ble­me: Zum einen war die Geschwin­dig­keit viel gerin­ger, obwohl es da gera­de kein Erd­be­ben vor Tai­wan gab. Zum ande­ren war es nicht mög­lich E‑Mails über pop3-Server abzu­ho­len bzw. über smpt zu sen­den, da blieb nur die Not­lö­sung über die (sich lang­sam auf­bau­en­den) Inter­net­sei­ten. Über­haupt woll­ten sie kei­ne ver­schlüs­sel­ten Pro­to­kol­le, denn auch SSH ging nicht — über den Grund will ich mal nicht spekulieren.

Aber gut, die­se Zei­ten sind vor­bei. Und für die Wiki­pe­dia habe ich eine Alter­na­ti­ve gefun­den, die zwar nur ein Abbild der Tex­te ver­mut­lich vom Som­mer letz­ten Jah­res zeigt, dafür aber extrem schnell ist und funk­tio­niert, was inge­samt wich­ti­ger ist.

Aber über­haupt gilt: Als Mar­co Polo in Chi­na war, gab es kein Inter­net hier, trotz­dem hat es ihm gefallen.

8 Gedanken zu „Zurück im Informationszeitalter

  1. Also zur letz­ten Schluss­fol­ge­rung Satz fällt mir eine gan­ze Serie blö­der Kom­men­ta­re ein. Ver­knei­fe sie mir aber — bis spä­ter mal.
    Nur: was ist eigent­lich ein Inter­net? Es grüßt Mar­co Polo

  2. Das dach­te ich mir. 🙂 Ich habe wirk­lich lan­ge über­legt, ob ich die­sen letz­ten Satz bzw. Absatz schrei­be oder nicht. Was am Ende her­aus gekom­men ist, sieht man ja, aber ich ver­su­che mich zu bessern.

  3. Ich mische mich auch kurz ein, denn als das Inter­net­zeit­al­ter begann, habe ich ziem­lich lan­ge „abge­schie­den” ueberlebt…geschadet hat das auch nicht.;) Aus­ser­dem wer­de ich wei­ter­hin immer einen Brief einer E‑Mail vorziehen!

  4. Das freut mich nun wie­der. Na biss­chen Spaß muss sein ! Wei­ter schö­ne Woche — und ange­sichts der Tief­tem­pe­ra­tu­ren in US soll­tet Ihr viel­leicht doch nicht all­zu trau­rig sein, dass es mit dem Peking ‑Win­ter nicht so rich­tig klappt!

  5. Da hat sich Ste­fa­nies Kom­men­tar noch vor­ge­scho­ben, aber das war ganz in mei­nem Sin­ne. Also freut mich dop­pelt. Übri­gens was denkt ihr wie schöön Chi­na damals ohne email war — man konn­te es nur nicht so schnell wei­ter­mel­den. Noch­mals Mar­co Polo

  6. Das war mei­ne Hoff­nung. Da Ste­fa­nie den Kom­men­tar von Arbeit aus geschrie­ben hat (war da denn wirk­lich immer noch Mit­tags­pau­se?) brauch­te der noch mei­ne Zustim­mung. Dein Kom­men­tar dage­gen war sofort für alle zu lesen, daher die­se klei­ne Verwirrung.
    Ansons­ten: Nur gut, dass Mar­co Polo damals im Gefäng­nis gelan­det ist, sonst hät­te er sich viel­leicht nie die Zeit genom­men sei­nem Zel­len­ge­nos­sen sei­ne Rei­se­be­rich­te zu dik­tie­ren und wir wüss­ten heu­te gar nichts von ihm — denn Fotos hat er ja auch kei­ne gemacht — oder?

  7. Wohl nicht. Da wur­de übli­cher­wei­se noch zum Pin­sel oder zur Tusche gegrif­fen. Aber: scha­de eigent­lich, dass Mar­tin damals nicht mit im Gefäng­nis saß .. da hät­ten wir heu­te viel­leicht dop­pelt so lan­ge Berich­te! Auf aku­tel­le Ver­su­che wol­len wir aber lie­ber doch ver­zich­ten.….. Was so ein dahin­ge­zim­mer­ter Schluss­satz (schreibt man dass jetzt wirk­lich so?) alles aus­lö­sen kann!
    So, jetzt muss ich aber schnell wie­der zurück zum Pla­tin (nicht sehr interessant).

  8. Soll das etwa hei­ßen, ich hät­te da noch eini­ges hin­zu gedich­tet? — Kann sein, obwohl man ja selbst so nicht weiß, was Wahr­heit und was „Dich­tung” war.
    Nun aber gut, been­den wir das The­ma mal mit der fol­gen­den Fest­stel­lung: Wir haben den Mar­co Polo natür­lich auf allen Rei­sen mit — den Band „Chi­na” des Rei­se­füh­rers. Wobei die­ser mit nur 180 Sei­ten deut­lich zu dünn gera­ten ist.

Kommentare sind geschlossen.