Zu viel Bewegung ist gar nicht gut

Vier Mona­te kein Sport, danach zwei Mal ein Stünd­chen wer­fen und dann mal ein klei­nes Spiel­chen wagen — die­se Idee hat­te ich am Mon­tag mor­gen und sie soll­te sich nicht gera­de als cle­ver herausstellen.

Doch das Posi­ti­ve zuerst: Wäh­rend der Feri­en ist der Bas­ket­ball­platz abge­se­hen von einer Stun­de Mit­tags­pau­se von 8 bis 21 Uhr nutz­bar und gera­de mor­gens ist sehr wenig los. Die­se Situa­ti­on nut­zend, mach­te ich mich am Mon­tag mor­gen 10.00 Uhr mit Ball „bewaff­net” auf den Weg. Einen frei­en Korb zu fin­den war kein Pro­blem, doch nach einer hal­ben Stun­de wur­de das „Gebal­ler” etwas lang­wei­lig, so dass ich mich drei Chi­ne­sen für ein „harm­lo­ses” 2 gegen 2 anschloss.

Dass ein Kör­per ohne regel­mä­ßi­ges Trai­ning etwas abbaut, war mir ja bewusst, aber dass ich bereits nach 10 Minu­ten mehr Auf­merk­sam­keit mei­nem Gleich­ge­wichts­sinn als dem Bas­ket­ball wid­men müs­se, damit hat­te ich nicht gerech­net. So war ich ganz froh, als die Chi­ne­sen kur­ze Zeit spä­ter eine klei­ne Pau­se woll­ten, mit „con­ti­nue?” war bei mir aller­dings nichts mehr.

Damit ich im Okto­ber zumin­dest ein „Alte Herren”-Training wie­der ohne grö­ße­re Pro­ble­me über­ste­he, steht jetzt also wie­der regel­mä­ßig Bas­ket­ball auf dem Pro­gramm. Lau­fen wäre zwar auch mach­bar im Sta­di­on auf dem Cam­pus, aber so ganz allei­ne und mit die­ser Men­ge an frei­en Kör­ben vor den Augen kann ich mich dazu nicht überwinden.

So ging es auch ges­tern wie­der auf den Bas­ket­ball­platz, die­ses Mal am Nach­mit­tag: Bei eini­gen Grad über Plus und Son­nen­schein waren ein paar Chi­ne­sen mehr als sonst dort ver­sam­melt, so dass das Ver­hält­nis Chi­ne­sen : Aus­län­der wohl 100 : 1 betrug. Ein paar Mit­spie­ler zu fin­den war trotz­dem kein Pro­blem und im Drei gegen Drei ließ es sich auch ein Weil­chen län­ger durchhalten.