Einmal Spitzenschneiden bitte…

… das war das, was Ste­fa­nie eigent­lich woll­te. Doch die­sen Satz ein­fach ins Chi­ne­si­sche zu über­set­zen war nicht mach­bar. Trotz­dem ist Ste­fa­nies ers­ter Fri­seur­be­such gut gegan­gen, ihre Haa­re haben wie­der eine ein­heit­li­che Län­ge und kön­nen wei­ter wach­sen. — Ich war ja schon vier Mal, aber was soll bei mei­nen Haa­ren auch schief gehen? 😉

Wäh­rend der Pro­ze­dur ist uns wie­der ein­mal auf­ge­fal­len, dass es den Beruf der Fri­seu­se in Chi­na nicht gibt. Die Frau­en sind „nur” für das Haa­re waschen, Fär­ben, Locken, Glät­ten und ähn­li­ches zustän­dig, geschnit­ten wer­den die Haa­re immer von Män­nern. Und auch die Men­ge des Per­so­nals ist deut­lich grö­ßer als in Deutsch­land: In einem Salon mit sechs Stüh­len arbei­ten meist cir­ca fünf Frau­en und drei Männer.

Außer­dem gehö­ren auch klei­ne­re Mas­sa­gen zum Stan­dar­d­an­ge­bot. Sehr spät am Abend soll in man­chen Salons die­ses Ange­bot auch noch „erwei­ter­bar sein” — das haben wir aller­dings nur mehr­fach gehört und nicht selbst erlebt.