Die letzten Tage

… war es sehr still in unse­rer Woh­nung, denn wir waren oft beschäf­tigt. Vor allem damit, den Tag irgend­wie rum zu bekom­men — was mit lan­gen Aben­den, aus­schla­fen und viel Essen (Korea­nisch, Japa­nisch, Chi­ne­sisch und heu­te Abend Hot Pot) auch bes­tens geklappt hat.

Den Beginn des neu­en Jah­res (nach dem chi­ne­si­schen Bau­ern­ka­len­der) haben wir in San­li­tun gefei­ert. An Rake­ten und Knal­lern hat es da nicht gefehlt, und fehlt es wei­ter­hin nicht. Denn wäh­rend man bekannt­lich in Deutsch­land nur ein paar Stun­den zum Knal­len hat, wird hier wei­ter­hin kräf­tig ver­kauft und viel Geld in die Luft gejagt.

Heu­te waren wir im Ditan­park, gemein­sam mit ein paar (zehn-)tausend Chi­ne­sen. Dort herrscht im Moment eine Art Volks­fest: Ein­ge­kauft wer­den aller­hand nütz­li­che und weni­ger nütz­li­che Klei­nig­kei­ten, aber auch gro­ße Kuschel­tie­re, dazu gibt es ver­schie­dens­tes Essen und auch ein wenig Kul­tur. Nur vom eigent­li­chen Ditan (Erd­al­tar) hat man bei so vie­len Men­schen und Buden nichts gesehen.

Ab mor­gen zieht wie­der ein wenig Ord­nung bei uns ein: Schon heu­te Abend haben wir uns aus dem Nacht­pro­gramm ver­ab­schie­det damit mor­gen für die vie­len klei­nen Din­ge Zeit ist, die in den letz­ten Tagen lie­gen geblie­ben sind.