Frühlingsfest wie die Chinesen

Wenn Deut­sche gemein­sam mit Deut­schen in Peking das chi­ne­si­sche Früh­lings­fest fei­ern, dann kommt dabei natür­lich nicht all zu viel chi­ne­si­sche Tra­di­ti­on durch — wie auch. Umso glück­li­cher sind wir, die letz­ten bei­den Tage mit Wieb­ke, Hu und ihren bei­den Kin­dern ver­bracht zu haben, um die­ses nach­ho­len zu können.

Am Don­ners­tag haben wir die vier am Duft­berg besucht und uns nach einem deut­schen Mit­tag­essen eine Fes­tung aus der Qing­dy­nas­tie ange­schaut. Das Wet­ter war pri­ma, so dass man von „dort drau­ßen” (ist ja eigent­lich immer noch Peking) die Hoch­häu­ser in der „Stadt” sehen konn­te. Viel fri­sche Luft, über die wir uns sehr gefreut haben.
[mygal=2007–02-22_besuch_wiebke]

Heu­te nun waren wir auf unse­rer zwei­ten „Tem­pel­par­ty” (miao hui). Beim ers­ten Mal waren wir allein im Erd­al­tar­park, heu­te nun gemein­sam im Dong­yue­miao, einem tao­is­ti­schen Tem­pel. Der war zum einen nicht zu über­lau­fen und zum ande­ren hat man auch noch etwas vom eigent­li­chen Tem­pel gesehen.

Die­se „Tem­pel­par­ty” kann man sich vor­stel­len wie einen klei­nen Jahr­markt: Es gibt vie­le klei­ne Din­ge zu kau­fen, dazu ein paar Spie­le, etwas zu Essen und ein wenig Kul­tur. Dazu gab es wie­der reich­lich Son­ne (Ste­fa­nie mein­te, ich habe sogar etwas Far­be bekom­men) — ins­ge­samt also genug für ein paar ange­neh­me Stunden.
[mygal=2007–02-23_tempelparty_dongyuemiao]
Damit ist das Früh­lings­fest 2007 auch schon fast wie­der vor­bei. Jetzt gilt es nur, nicht ganz so spät ins Bett zu gehen, damit wir wie­der in unse­ren nor­ma­len Tages­rhyth­mus kom­men — schließ­lich muss Ste­fa­nie am Sonn­tag wie­der arbei­ten, das heißt (für uns bei­de) zei­tig aufstehen.