Die erste Woche

Eigent­lich ver­ging sie wie im Flu­ge — die ers­te Woche als „Chi­ne­sisch­stu­dent im zwei­ten Semes­ter”. Denn nach zwei Mona­ten „vor­le­sungs­frei­er Zeit” war es ein­fach schön, wie­der wirk­lich etwas zu ler­nen. Natür­lich ging es teil­wei­se auch gleich wie­der ein wenig zu schnell, aber das war ja nichts Neues.

Ins­ge­samt bin ich wirk­lich glück­lich mit mei­ner neu­en Klas­se, den Fächern und den Leh­rern. Mei­ne Mit­stu­den­ten sind wie erwar­tet sehr inter­na­tio­nal. Anstatt drei gibt es jetzt vier Fächern: Neben dem bekann­ten Aus­spra­che und Hör­ver­ständ­nis auch noch inten­si­ves und exten­si­ves Lesen, wovon mir letz­te­res bis­her die meis­ten Pro­ble­me macht. Ein­fach des­we­gen, weil ich meist in einem 120-Zeichen-Text ca. 100 nicht ken­ne — noch nicht. 😉 Außer­dem wich­tig: Mit den Leh­rern habe ich viel Glück gehabt, denn es spre­chen eigent­lich alle sehr deutlich.

Dass es trotz­al­lem in die­sem Semes­ter noch ein wenig zeit­auf­wen­di­ger wird als im ver­gan­ge­nen, hat sich in der letz­ten Woche schon ange­deu­tet und dar­an gezeigt, dass ich erst jetzt zum Bei­trag schrei­ben kom­me. Wir hat­ten zwar nicht unbe­dingt vie­le Haus­auf­ga­ben, aber gera­de die Lese­tex­te soll­ten immer vor­be­rei­tet werden.

Aber ich den­ke, die Zeit ist sehr gut inves­tiert und wird mir am Ende des Semes­ters erlau­ben, so man­che Sachen zu lesen und zu ver­ste­hen, die wir im Moment ein­fach nur „chi­ne­sisch” vorkommen.