Das war also das Meer

Der Plan stand ja schon lan­ge, aber am Wochen­en­de war es soweit: Es ging ans Meer, an den Pazi­fik, und natür­lich nicht nur zum Anschau­en, son­dern auch zum Baden.

Dabei gab es wie­der eini­ge neue Ein­drü­cke zu sam­meln, denn nach­dem wir die mitt­ler­wei­le schon über 9 Mona­te fast aus­schließ­lich in Groß­städ­ten ver­bracht haben, konn­ten wir uns die Ver­bin­dung von „ganz viel Was­ser” und „Chi­na” nicht so wirk­lich vorstellen.

Das hat sich nun geän­dert und ich hof­fe, die Bil­der geben einen klei­nen Ein­druck, wie bei­des zusam­men passt. Typisch Chi­ne­sisch war auf alle Fäl­le das Essen: Am ers­ten Tag haben wir uns vom Strand aus auf den Weg gemacht nach Ess­ba­rem. Nach­dem wir zunächst nur auf ein paar Restau­rants mit (unse­rer Mei­nung nach) typi­schen Tou­ris­ten­prei­sen gesto­ßen sind, haben wir dann doch mit Umweg über die Pop­corn­ver­käu­fe­rin „die Frei­luft­kü­che der Stadt” gefun­den und sind bes­tens satt geworden.

Eben­falls sehr Chi­ne­sisch war unse­re Fahr­rad­tour am Sams­tag­abend: Mit im Hotel aus­ge­lie­he­nen Fahr­rä­dern (zwei Tan­dems, ein „Nor­ma­lo”) haben wir erst Nan­dai­he und dann noch Beid­ai­he unsi­cher gemacht und sind dort in ein Fisch­re­stau­rant ein­ge­kehrt. Als wir mit dem viel zu vie­len Essen fer­tig waren, hieß es dann die 5 km wie­der zurück zu radeln — aller­dings typisch Chi­ne­sisch, also mit wenig Stra­ßen­be­leuch­tung und garan­tiert ohne Licht an den Fahr­rä­dern. Ist aber alles gut gegan­gen und somit hat­ten wir unser ers­tes „rich­ti­ges” Fahr­ra­d­er­leb­nis in China.

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Ins­ge­samt ein sehr schö­nes Wochen­en­de, dass bei uns Vor­freu­de auf die nächs­te Auf­la­ge macht, die wir dann mit dem nächs­ten Besuch aus der fer­nen Hei­mat gemein­sam unter­neh­men werden.