Was es nicht alles gibt

Am Sams­tag haben wir uns gemein­sam mit der klei­nen Fami­lie auf den Weg zum Xiangs­han gemacht. Da der Bus auch gegen 8.00 Uhr schon so voll war, dass wir fünf nicht zusam­men rein­ge­passt hät­ten, wähl­ten wir die weit­aus ange­neh­me­re Vari­an­te — beson­ders bei hei­ßen 35°C — und fuh­ren mit dem Taxi. So waren wir schon gegen 9.30 Uhr am Park­ein­gang, wo wir zufäl­lig auf Hu und die bei­den Klei­nen, Nadia und Vera, tra­fen. Danach haben wir uns auf den Weg zum Biy­un­si, dem Tem­pel der Azur­blau­en Wol­ke, gemacht, der als bes­te Sehens­wür­dig­keit in den West­ber­gen beschrie­ben wird. Zurecht muss ich sagen, denn mei­ner Mei­nung nach, war es der schöns­te Tem­pel, den wir hier bis­her erkun­det haben.

Zum Mit­tag wur­den wir fürst­lich bei Wieb­ke und Hu zu Hau­se ver­kös­tigt und zogen danach gestärkt zum Bota­ni­schen Gar­ten wei­ter. Dort war­te­te der Spring­brun­nen auf uns. Was Wieb­ke damit mein­te, als sie uns zum Spring­brun­nen­ba­den ein­lud, wuss­ten wir nicht so recht. Doch bald wuss­ten wir es und es war nicht nur was für Kin­der. Nach kur­zem Zögern waren wir patsch­nass und tum­mel­ten uns ver­gnügt mit den ande­ren Chi­ne­sen unter den Fon­tä­nen des Spring­brun­nens. Obwohl wir unbe­küm­mert die ersehn­te Erfri­schung genos­sen, bemerk­te man doch den ein oder ande­ren ver­wun­der­ten Blick. Es pas­siert wahr­schein­lich nicht alle Tage, dass dort fast erwach­se­ne Aus­län­der im Was­ser toben…;)

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Den wun­der­schö­nen Tag mit erhol­sa­men Stun­den im Grü­nen und viel Spaß run­de­ten wir mit einem lecker chi­ne­si­schen Abend­essen ab, bei dem sogar wie­der ein haus­ei­ge­ner Fisch in süß-saurer Soße frisch auf den Tisch gezau­bert wurde.