Wieder zu Hause

Ich bin nicht mehr allein, denn heu­te Mit­tag ist Ste­fa­nie wie­der in Peking gelan­det. Zwar mit drei Stun­den Ver­spä­tung, aber die hat mir immer­hin die Chan­ce gege­ben, sie am Flug­ha­fen abzu­ho­len und damit einen Teil der Erleb­nis­se gleich im Taxi auf dem Weg nach Hau­se zu erfahren.

Wäh­rend sich mein Leben hier wie immer wei­ter dreh­te und der HSK-Test, sowie ein Besuch im Thea­ter und beim Fri­seur schon die Höhe­punk­te waren, ging es bei ihr von Buda­pest nach Mün­chen, von dort nach Mitt­wei­da, und anschlie­ßend über Mün­chen zurück nach Peking.

Bei nicht ein­mal drei Tagen Auf­ent­halt in Mitt­wei­da war natür­lich kei­ne Gele­gen­heit alle Freun­de und Bekann­ten zu tref­fen, daher hat­te die Fami­lie erst ein­mal Vor­rang. Von spon­ta­nen Besuch waren eini­ge weni­ger über­rascht, ande­re um so mehr — nicht wahr Vati?

Ein wenig Zeit zum Ent­span­nen muss­te natür­lich auch sein, wobei sich Ste­fa­nie wohl trotz allem eher als Tou­rist gefühlt hat, die Ver­mu­tung legen zumin­dest die über 600 Bil­der nahe, die in der letz­ten Woche ent­stan­den sind.

Damit ist hier nun wie­der alles beim Alten: Mor­gen geht für Ste­fa­nie der Arbeits­all­tag wei­ter und mich führt mein täg­li­cher Weg wie­der in die Hoch­schu­le. Aber auch die­se bei­den Din­ge fin­den bald ihr Ende, denn mor­gen in drei Wochen habe ich bereits mei­ne Prü­fungs­er­geb­nis­se und Ste­fa­nie been­det ihr Praktikum.