Ueberlebenstraining

Hier noch unser Bericht vom Aus­flug zu den Natio­nal­parks im Nor­den der Pro­vinz Sichu­an (Aus­gangs­punkt war Chengdu).

…so koenn­te man es nen­nen, denn wir waren nicht wirk­lch gut auf unse­re Vier-Tages-Nationalpark-Tour vor­be­rei­tet. Wie in den letz­ten Monat nicht anders gewo­ehnt, ging es am 05. Sep­tem­ber 4.40 Uhr in Flip­flops und kur­zen Hosen los. 

Ein Mini­bus hol­te uns ab und dann stei­gen wir in einen Rei­se­bus mit unge­fa­ehr 30 Chi­ne­sen und einer aus­tra­li­schen Fami­lie. Wir waren also schon eine klei­ne Aus­nah­me, doch als wir dann in Flip­flops am ers­ten Natio­nal­park in 3198m Hoehe aus­stie­gen, mach­te vie­le noch groes­se­re Augen.

Im Huanglong-Nationalpark waehl­ten wir die sport­li­che Vari­an­te und wan­der­ten in drei Stun­den von der Basis bis auf 3553m auf einer Stre­cke von knapp vier Kilo­me­tern. Uns ging es erstaun­lich gut und wir genos­sen die fri­sche Berg­luft in vol­len Zuegen. 

Am Abend wur­den wir in eine ziem­li­che Abstei­ge ver­frach­tet, aber was will man machen. Essen war zu jeder Tages­zeit natu­er­lich Chi­ne­sisch, was uns aber nicht davon abschreck­te, ordent­lich reinzuhauen.

Nach­dem wir uns an den wil­den Fahr­stil des Bus­fah­rers gewo­ehnt hat­ten (ich muss zuge­ben, dass ich zwei Mal auf Frau Wie­bels Rei­se­ta­blet­ten zuru­eck greie­fen muss­te — Dan­ke!) , mach­te uns auch die Tour nach Jiuz­hai­gou nichts aus. Wir hat­ten den gan­zen Tag Zeit um die zahl­rei­chen Seen, Ber­ge und Was­ser­fa­el­le zu besich­ti­gen. Teil­wei­se nutz­ten wir den Tou­ris­ten­bus und schliess­lich lie­fen wir auch an die­sem Tag mit unge­fa­ehr 10km nicht gera­de wenig.

Den Abschluss die­ses Tages bil­de­te ein tibe­ti­scher Grill­abend, der sich aber eher als Rein­fall ent­pupp­te. Es gab zae­hes Yak­fleisch, lecker gegrill­tes Schaf, But­ter­tee, Schnaps, der wie Essig schmeck­te, und ande­re Spe­zia­li­tae­ten. Auch blie­ben wir als Aus­la­en­der nicht unent­deckt, so dass wir zur Belus­ti­gung der Chi­ne­sen, wie schon im Bus bei einem Rate­spiel, vor allen sin­gen durf­ten. Ohje, zum Glueck ken­nen sie uns nicht — und haben natu­er­lich auch nicht bemerkt, dass wir uns auf­grund feh­len­der Alter­na­ti­ven auch mit Weih­nachts­lie­dern behol­fen haben.

Auch am naechs­ten Tag durf­ten wir uns noch ein­mal im Jiuzhaigou-Nationalpark aus­to­ben. Dies­mal star­te­ten wir eine Ent­de­ckungs­tour durch den rest­li­chen Teil — wie­der ein­mal zu Fuss unge­fa­ehr 16km.

Ins­ge­samt hat sich der Aus­flug sehr gelohnt und wir kaempften mit der Aus­wahl aus fast 600 Bildern. 

[mygal=2007–09_jiuzhaigou]

Ein Gedanke zu „Ueberlebenstraining

  1. Die Land­schaft ist ja wirk­lich toll. Das soll­te man sich für einen nächs­ten Besuch unbe­dingt vor­mer­ken. Aber selbst im Natio­nal­park sind die „Braut­paa­re” anzutreffen.
    Wenn Ihr wie­der hier seid wer­den wir deut­sche Volks­lie­der üben! Ich wer­de euch mal eine Übungs­stun­de mit Frau Schlei organisieren.

    Bis bald und noch viel Spaß in der letz­ten Woche

    Mut­ti

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