Zettelchenpost wie in alten Zeiten

Heu­te wur­de bei mir in der Klas­se ein Zet­tel­chen her­um gege­ben, ganz genau­so wie damals in der Schu­le — nur dass hier eben chi­ne­si­sche Zei­chen dar­auf stan­den. Da stand dann so viel wie: Unse­re Klas­se trifft sich um 18.30 Uhr am West­tor der Uni um bei einem korea­ni­schen Restau­rant in Wudao­kou essen zu gehen. Das war uns eine will­kom­me­ne Abwechs­lung, also gin­gen wir pünkt­lich zum ver­ein­bar­ten Treff­punkt. Es waren nicht alle da, aber wir hat­ten trotz­dem einen schö­nen Abend bei sehr lecke­rem Essen. Es mach­te beson­ders viel Spaß, weil die Natio­na­li­tä­ten sehr gemischt und somit die Spra­chen zwi­schen Eng­lisch und Chi­ne­sisch vari­ier­ten: ein Fran­zo­se, ein Chi­ne­se (der in Hol­land gelebt hat), eine Japa­ne­rin (mei­ne Bank­nach­ba­rin), eine Ame­ri­ka­ne­rin, zwei Rus­sen, ein Korea­ner, ein Indo­ne­si­er, ein Japa­ner und wir zwei Deutschen.

Erwäh­nens­wert ist auch das Wet­ter: Heu­te wur­den wir ein wei­te­res Mal mit blau­em Him­mel und tol­ler Fern­sicht über­rascht. Aber man hat schon stark das Gefühl, dass der Herbst vor Tür steht, denn es wird kälter.

Und noch etwas: Heu­te wur­de auch das letz­te Zim­mer unse­rer WG belegt, unklar ist aber noch, wer es ist. Sobald wir sie/ihn gesich­tet haben, berich­ten wir, wer noch hier wohnt neben einer Spa­nie­rin, zwei Neu­see­län­dern, uns und einer Gril­le (oh ja, wir woll­ten es eigent­lich ver­heim­li­chen, aber eine Gril­le ist bereits gestor­ben — viel­leicht ist ihr die Bus­fahrt vom Duft­berg bis zu uns, ca. eine Stun­de, nicht so gut bekommen …).

Ein Gedanke zu „Zettelchenpost wie in alten Zeiten

  1. Einer Ein­ge­bung fol­gend habe ich Eure alte (neue) Sei­te auf­ge­ru­fen und bin nun wie­der „up to date”. Hebt von dem schö­nen Wet­ter was für Okto­ber auf!

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