Ferien außerhalb

Nach ziem­lich genau einem Monat ver­las­sen wir mor­gen Peking das ers­te Mal. Dem Mit­therbst­fest und dem chi­ne­si­schen Natio­nal­fei­er­tag ist es zu ver­dan­ken, dass wir nach nur drei Wochen Stu­di­um bereits eine Woche frei haben. Die­se Zeit wer­den wir gemein­sam mit Wieb­ke und ihrer Fami­lie in Nan­dai­he am Pazi­fik verbringen.


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Dass wir das kön­nen, war aller­dings gar nicht so ein­fach, ist aber irgend­wie alles gut­ge­gan­gen, so dass wir heu­te zum einen unse­re Päs­se inkl. Auf­ent­halts­ge­neh­mi­gung und zum ande­ren die Zug­ti­ckets abho­len konnten.

Die Auf­ent­halts­ge­neh­mi­gung kann man eigent­lich ganz bequem über die Uni bean­tra­gen, dann hät­ten wir die Päs­se aber erst Mit­te Okto­ber zurück­be­kom­men, und ohne Päs­se kann man weder ein Zug­ti­cket kau­fen noch in einem Hotel ein­che­cken. Daher haben wir die Päs­se ver­gan­ge­nen Don­ners­tag sel­ber zum „Divi­si­on of Exit and Ent­ry Admi­nis­tra­ti­on of Bei­jing Public Secu­ri­ty Bureau” gebracht. Eigent­lich soll­ten sie dann bereits am Don­ners­tag fer­tig sein, aber immer­hin waren sie es heu­te. Mit den Päs­sen sind wir dann zum Pekin­ger Nord­bahn­hof und haben dort beim drit­ten Ver­such die im Inter­net bereits gekauf­ten Tickets erhalten.

Heu­te Abend stand dann natür­lich packen auf dem Pro­gramm. Obwohl vie­le Sachen hier blei­ben, sind unse­re Rück­sä­cke doch ganz gut gefüllt. Mor­gen müs­sen wir früh raus, denn unser Zug geht bereits 09:10 Uhr und wir brau­chen mit der U‑Bahn schät­zungs­wei­se eine Stun­de, dafür soll­ten wir am Nach­mit­tag dann aber auch schon das Meer gese­hen haben. Zum Baden ist es schon zu kalt — behaup­ten zumin­dest die Chi­ne­sen. Na mal sehen.