Seit Jahren mal wieder im Mittelpunkt der Stadt

Am Frei­tag sind wir seit Jah­ren mal wie­der am Platz des Himm­li­schen Frie­dens gewe­sen, denn obwohl wir mitt­ler­wei­le schon wie­der mehr als 5 Mona­te in Peking leben, hat­ten wir es bis­her nicht bis zum Mit­tel­punkt der Stadt geschafft.

Wir haben uns aber nicht nur ein­fach so auf dem Weg gemacht, son­dern um uns die Aus­stel­lung zur Stadt­pla­nung Peking (北京市规划展览馆) und das Dazha­lan (大栅栏) genann­te Gebiet süd­lich des Qian­men ein­mal anzu­se­hen. Die Aus­stel­lung zur Stadt­pla­nung dreht sich — wie der Name schon ver­rät — um die Fra­ge, wie­so Peking heut­zu­ta­ge so aus­sieht wie es aus­sieht und wie es in Zukunft aus­se­hen soll.

Bereits im Ein­gangs­be­reich gibt es eine Bron­ze­ar­beit des Reli­efs von Peking, die zeigt, wie Peking an drei Sei­ten von Ber­gen umschlos­sen ist. Neben vie­len Kar­ten gibt es auch vie­le Model­le von ver­schie­de­nen Tei­len Pekings zu sehen. Eine der Haupt­at­trak­tio­nen ist ein Modell Pekings im Maß­stab 1:1750, das einen Groß­teil des Stadt­ge­bie­tes inner­halb des vier­ten Rings abdeckt.

Wie­der drau­ßen — im rich­ti­gen Peking 1:1 — sind wir am Qian­men, dem Tor am Süd­ende des Plat­zes des Himm­li­schen Frie­dens, vor­bei wei­ter nach Süden gegan­gen. Dort befin­det sich die Dazha­lan, eine alte Ein­kaufs­stra­ße, die wir uns ange­schaut haben. Vie­le Häu­ser in die­sem Gebiet, vor allem an der Stra­ße direkt süd­lich des Qian­men, sind aber nicht ori­gi­nal, son­dern „im alten Stil wie­der auf­ge­bau­te” Gebäude.