新年快乐 — das Jahr der Schlange hat begonnen

In der Nacht vom Sams­tag auf Sonn­tag war es soweit, mit dem zwei­ten Neu­mond nach der Win­ter­son­nen­wen­de (wer es genau­er wis­sen möch­te liest hier nach) hat das neue chi­ne­si­sche Jahr der Schlan­ge begonnen.

Bereits in den Wochen zuvor war es ruhig gewor­den in Peking. Nach und nach hat­ten alle Gar­kü­chen und klei­nen Läden geschlos­sen, da sich vie­le Chi­ne­sen auf den Weg zu ihren Fami­li­en gemacht haben, um mit ihnen gemein­sam das Früh­lings­fest zu fei­ern. Dadurch hat Peking im Moment auf alle Fäl­le ein paar Mil­lio­nen weni­ger Bewoh­ner als nor­ma­ler­wei­se, man­che Quel­len mei­nen sogar die Hälf­te der rund 20 Mil­lio­nen Ein­woh­ner wäre im Moment unterwegs.

Auf alle Fäl­le sind die Stra­ßen im Moment wie leer gefegt. Als wir vor­ges­tern, am Sil­ves­ter­abend, unter­wegs waren, gab es für uns ein recht unge­wohn­tes Bild: Zum einen war fast jeder zwei­te Pas­sant ein Aus­län­der. Und zum ande­ren waren die Chi­ne­sen, die unter­wegs waren, größ­ten­teils mit ihren Fami­li­en spa­zie­ren. Dass gan­ze Fami­li­en gemein­sam an der Stra­ße ent­lang schlen­dern sieht man hier sonst eigent­lich gar nicht, hat aber ver­mut­lich gera­de dadurch etwas Fest­tags­cha­rak­ter vermittelt.

Den Jah­res­wech­sel an sich haben wir ver­sucht so chi­ne­sisch wie nur mög­lich zu ver­brin­gen. Zunächst waren wir am Nach­mit­tag noch ein­mal ein paar Klei­nig­kei­ten ein­kau­fen, vor allem ein Glücks­zei­chen mit vier Schlan­gen für unse­re Woh­nungs­tür und ein Glücks­zei­chen mit allen zwölf Jah­res­tie­ren für unser Zimmer.

Am Abend haben wir Jiao­zi gebaut und uns neben­bei die chi­ne­si­sche Sil­ves­ter­ga­la im Inter­net ange­schaut. Kurz vor Mit­ter­nacht sind wir dann raus zur nächst grö­ße­ren Kreu­zung, wo wir in alle vier Him­mels­rich­tun­gen einen guten Blick auf die zahl­rei­chen Feu­er­wer­ke hat­ten. (Die Fotos sind noch aus der Woh­nung aufgenommen.)