Unterwegs in den Longmen-Grotten und am Songshan

Dass der Febru­ar nicht die bes­te Rei­se­zeit für Luoyang (洛阳) ist, das war uns schon irgend­wie klar. Und jetzt wis­sen wir auch war­um, denn um die­se Jah­res­zeit ist es dort „ziem­lich trüb”. Trotz­dem war die alte Kai­ser­stadt Luoyang eine Rei­se wert, nicht zuletzt weil es uns nach den Mona­ten in Peking wie­der einen klei­nen Ein­blick in den gro­ßen Rest Chi­nas gege­ben hat.

Unser ers­tes Ziel waren die Longmen-Grotten (龙门石窟) nur ein paar Kilo­me­ter süd­lich der Stadt. Dort wur­den über 2000 Höh­len in die Klip­pen an den Ufern des Flus­ses Yi gehau­en, in denen über 100000 Sta­tu­en ste­hen sollen.

Etwas mehr als eine Auto­stun­de ent­fernt von Luoyang liegt der Songs­han (嵩山), einer der (vie­len) hei­li­gen Ber­ge Chi­nas. Unser eigent­li­ches Ziel war der Shaolin-Tempel (少林寺) am Fuß des Ber­ges, in dem das Shaolin-Kong-Fu erfun­den wur­de. In der Umge­bung gibt es zahl­rei­che Kampf­kunst­schu­len, deren Schü­ler wir beim Trai­ning beob­ach­ten konn­ten. Für den Auf­stieg zum Berg hat die Zeit dann lei­der nicht mehr gereicht, aber mit einer guten Sicht wäre es ver­mut­lich sowie­so nichts gewesen.

P. S.: Die bes­te Rei­se­zeit für Luoyang soll Ende April bis Anfang Mai sein, denn zu die­ser Zeit blü­hen die Pfingst­ro­sen, die es dann in zahl­rei­chen Parks und Gär­ten zu sehen gibt.