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Frohe Weihnachten

Seit dem vier­ten Advent bin ich zurück in Deutsch­land um Weih­nach­ten und den Jah­res­wech­sel mit Ste­fa­nie und unse­ren Fami­li­en zu verbringen.

Und was an Weih­nachts­de­ko in Tian­jin gefehlt hat (bzw. für mei­ne Vor­stel­lun­gen etwas zu bunt und kit­schig gera­ten war), dass wird mir jetzt hier gebo­ten. Denn bei uns im Zim­mer in Mün­chen steht sogar unser ers­ter eige­ner Weih­nachts­baum. Ich muss zuge­ben, dass ich das zunächst als unnö­tig emp­fand, mitt­ler­wei­le aber sehr genieße.

Wir wün­schen allen ein fro­hes Weih­nachts­fest, viel Zeit mit den Liebs­ten und zur Erho­lung, sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Zurück

Am Frei­tag letz­ter Woche haben wir nach fast elf Mona­ten Chi­na wie­der ver­las­sen und sind am Abend wie­der in Mitt­wei­da ange­kom­men. Damit ist eine tol­le gemein­sa­me Zeit zu Ende gegan­gen, an die wir sicher­lich noch lan­ge den­ken werden.

Wäh­rend der zwei Semes­ter an der BLCU konn­ten wir unse­re Chi­ne­sisch­kennt­nis­se wie­der reak­ti­vie­ren und deut­lich ver­bes­sern. Außer­dem haben wir eine Men­ge neue Freun­de ken­nen gelernt, zu denen wir hof­fent­lich trotz der jetzt so gro­ßen Ent­fer­nung noch lan­ge Zeit Kon­takt haben werden.

Dane­ben hat auch unser Ver­ständ­nis der Kul­tur noch ein­mal einen Sprung gemacht und wir haben eini­ge wei­te­re schö­ne Orte in die­sem rie­si­gen Land gese­hen. Aber wie nicht anders zu erwar­ten, gibt es auch noch vie­le wei­ße Fle­cken auf unse­rer Chinakarte.

Wie genau es jetzt wei­ter geht kön­nen wir lei­der noch nicht sagen. Noch ist kein Flug gebucht, aber frü­her oder spä­ter wird es uns wohl auf alle Fäl­le wie­der dort­hin ziehen.

Wir sind jetzt also wie­der zurück und ganz weit weg von Peking, trotz­dem wer­den wir ver­su­chen hier in den nächs­ten Tagen noch ein paar Ein­drü­cke aus den letz­ten Mona­ten zu notieren.

Zurück

Wie die Über­schrift schon ver­ra­ten hat — wir sind wie­der in Deutsch­land und seit ges­tern Abend auch in Mitt­wei­da angekommen.

Nach­dem wir Xia­men und damit auch unse­re Para­dies­in­sel Gulan­gyu ver­las­sen haben, ging es wie geplant für fast zwei Tage nach Hong­kong. Obwohl man natür­lich in der kur­zen Zeit nur sehr wenig von die­ser gro­ßen Stadt sehen kann, sind wir sehr zufrie­den und haben einen Ein­druck bekommen.

Vom Hong­kon­ger Flug­ha­fen ging es am Diens­tag kurz nach Mit­ter­nacht Orts­zeit in Rich­tung Dubai, wo wir 12 Stun­den Auf­ent­halt hat­ten. Also genug Zeit, um außer dem obli­ga­to­ri­schen Besuch in einer der größ­ten Duty-Free-Zonen der Welt auch noch die Stadt ein wenig zu erkun­den. Auch dort haben wir zwar nicht alles gese­hen — aber zumin­dest das Wahr­zei­chen der Stadt, das ers­te 7‑Sterne-Hotel der Welt. Und waren in direk­ter Nähe noch im Golf schwimmen.

Dadurch wie­der ein wenig erholt, ging es dann auf das letz­te Teil­stück in Rich­tung Mün­chen, wo wir am spä­ten Abend (21:00 Uhr Ortst­zeit) von Ste­fa­nies Bru­der in Emp­fang genom­men wurden.

Nach einem Tag in Mün­chen und einem klei­nen Besuch in Thü­rin­gen sind wir wie erwähnt ges­tern Abend wie­der hier ange­kom­men und wur­den im klei­nen Fami­li­en­kreis begrüßt.

Den Rest des gest­ri­gen Tages und auch den heu­ti­gen Tag haben wir dann mit aus­pa­cken, ein­räu­men und ähn­li­chem ver­bracht. Auch die ers­ten vier Kis­ten mit den Bestän­den mei­ner alten Woh­nung haben wir heu­te schon „ein­ge­sam­melt”, damit zumi­dest die wich­ti­gen Din­ge erstein­mal griff­be­reit liegen.

Daher sind wir lei­der auch noch nicht dazu gekom­men, uns bei eini­gen Leu­ten zurück­zu­mel­den. Wir hof­fen dabei auf Ver­ständ­nis und wer­den das so schnell wie mög­lich nachholen.

Eben­falls nach­ho­len müs­sen wir noch ein paar Berich­te und Bil­der von der Kul­tur Gulan­gyus, aus Xia­men, Hong­kong und Dubai — und natür­lich ein paar Wor­te von unse­ren ers­ten Ein­drü­cken wie­der in Mitt­wei­da. Dafür wer­den wir aber sicher­lich erst in ein paar Tagen Ruhe und Zeit finden.

Wir bedan­ken uns bei unse­ren Lesern wäh­rend der letz­ten 13 Mona­ten und freu­en uns auf vie­le Wie­der­se­hen. Die Home­page bleibt natür­lich und wir wer­den unter dem Titel „Das Jahr danach” ein wenig von unse­ren Ein­drü­cken hier erzäh­len und noch das eine oder ande­re bis­her Weg­ge­las­se­ne nachreichen.

Man sieht sich.

Wieder zu Hause

Ich bin nicht mehr allein, denn heu­te Mit­tag ist Ste­fa­nie wie­der in Peking gelan­det. Zwar mit drei Stun­den Ver­spä­tung, aber die hat mir immer­hin die Chan­ce gege­ben, sie am Flug­ha­fen abzu­ho­len und damit einen Teil der Erleb­nis­se gleich im Taxi auf dem Weg nach Hau­se zu erfahren.

Wäh­rend sich mein Leben hier wie immer wei­ter dreh­te und der HSK-Test, sowie ein Besuch im Thea­ter und beim Fri­seur schon die Höhe­punk­te waren, ging es bei ihr von Buda­pest nach Mün­chen, von dort nach Mitt­wei­da, und anschlie­ßend über Mün­chen zurück nach Peking.

Bei nicht ein­mal drei Tagen Auf­ent­halt in Mitt­wei­da war natür­lich kei­ne Gele­gen­heit alle Freun­de und Bekann­ten zu tref­fen, daher hat­te die Fami­lie erst ein­mal Vor­rang. Von spon­ta­nen Besuch waren eini­ge weni­ger über­rascht, ande­re um so mehr — nicht wahr Vati?

Ein wenig Zeit zum Ent­span­nen muss­te natür­lich auch sein, wobei sich Ste­fa­nie wohl trotz allem eher als Tou­rist gefühlt hat, die Ver­mu­tung legen zumin­dest die über 600 Bil­der nahe, die in der letz­ten Woche ent­stan­den sind.

Damit ist hier nun wie­der alles beim Alten: Mor­gen geht für Ste­fa­nie der Arbeits­all­tag wei­ter und mich führt mein täg­li­cher Weg wie­der in die Hoch­schu­le. Aber auch die­se bei­den Din­ge fin­den bald ihr Ende, denn mor­gen in drei Wochen habe ich bereits mei­ne Prü­fungs­er­geb­nis­se und Ste­fa­nie been­det ihr Praktikum.

BB in MW: Weiter geht’s

Nach ein paar eher erhohl­sa­men Wochen­en­den für die Bas­ket­bal­ler der HSG Mitt­wei­da gibt es die­ses Mal gleich meh­re­re Spiele:

Bezirks­klas­se Her­ren Chem­nitz: HSG Mitt­wei­da II vs. SHC Meera­ne II — 70 : 61
Ober­li­ga Damen Sach­sen: HSG Mitt­wei­da I vs. BBV Leip­zig III — 105 : 25
Ober­li­ga Her­ren Sach­sen: HSG Mitt­wei­da I vs. BC Ottendorf-Okilla — 64 : 65
Bezirks­li­ga U20m Chem­nitz: HSG Mitt­wei­da vs. SHC Meera­ne — ___ : ___

Auszug in Abwesenheit

Auch wenn es viel­leicht komisch klingt, aber mei­ne Woh­nung wird gera­de leer geräumt. Und da ich mich wei­ter­hin in Peking befin­de und gera­de von einem lecke­ren Essen wie­der gekom­men bin, gilt natür­lich ein ganz gro­ßes „Dan­ke schön!” all denen, die gleich­zei­tig in Mitt­wei­da „mei­ne” Umzugkar­tons schleppen.

Zu der Fra­ge „Wie­so und Wes­halb?” nur soviel: Es hat sich halt so erge­ben, aber wir kom­men natür­lich trotz­dem im Sep­tem­ber nach Deutsch­land zurück. Und für ein Bett für mich dort ist auch gesorgt, ist dann halt nur nicht mehr „mei­nes”. Es ändert sich halt in so einem Jahr Chi­na manch­mal mehr, als man eigent­lich gedacht hat.

Fast nix los

Kei­ne Ahnung wie­so, aber an die­sem Wochen­en­de ist bas­ket­bal­le­risch gese­hen in Mitt­wei­da (lei­der schon) wie­der ziem­lich wenig los. Ein­zig die zwei­te Her­ren­mann­schaft war aktiv:

Bezirks­klas­se Her­ren Chem­nitz: BSV Lim­bach vs. HSG Mitt­wei­da II — 82 : 64

Außer­dem wur­den die Ober­li­ga­da­men vom ers­ten Tabel­len­platz ver­drängt, aller­dings nicht „aus eige­ner Kraft”. Soll hei­ßen, dass sie nicht ver­lo­ren haben, aber der BV Zschach­witz hat nun einen Sieg mehr bei jeweils einer Nie­der­la­ge. Aber das kann sich bereits am kom­men­den Wochen­en­de wie­der ändern, wenn der 12. Spiel­tag abge­schlos­sen wird.

Schlechte Spielzeit, dafür in einer schönen Halle

Letz­tes Wochen­en­de war bereits Pokal und damit für die meis­ten Mann­schaf­ten spiel­frei und auch an die­sem Wochen­en­de sieht es aus Sicht der HSG Mitt­wei­da nicht viel anders aus: Nur die 1. Her­ren­mann­schaft ist aktiv. 

Es steht das Aus­wärts­spiel beim „Nach­wuchs des Nach­wuch­ses der Niners” an. Dafür geht es in die Chem­nit­zer Hart­mann­hal­le, in der aller­dings sicher­lich nicht alle 2000 Plät­ze benö­tigt wer­den. Bis das Ergeb­nis da ist, wird es aber noch ein wenig dau­ern, denn Spiel­be­ginn ist heu­te Abend 19.00 Uhr. Dafür ist das Ergeb­nis dann top­ak­tu­ell, wenn ich mor­gen früh nachschaue.

Ober­li­ga Her­ren Sach­sen: BV TU Chem­nitz III vs. HSG Mitt­wei­da I — 84 : 65

Damit gewinnt der Tabel­len­letz­te zu Hau­se gegen die HSG. Sicher­lich eine Über­ra­schung, aber nur eine klei­ne, schließ­lich hat bereits der deut­li­che Sieg der Chem­nit­zer vor zwei Wochen in Gör­litz gezeigt, dass die Tabel­le nicht das aktu­el­le Leis­tungs­ver­mö­gen widerspiegelt.

Für die HSG ist aber auch die nun schon zwei­te Nie­der­la­ge in Fol­ge kein Pro­blem. Auf­grund der guten Leis­tun­gen zuvor teilt man sich punkt­gleich mit dem USC Leip­zig II und dem BBV Wur­zen die Plät­ze 2 bis 4. Unab­hän­gig vom Aus­gang der rest­li­chen Par­tien wird man außer­dem am Ende der Sai­son min­des­tens Platz 9 ein­neh­men und hat damit das eigent­li­che Sai­son­ziel, näm­lich als Auf­stei­ger nicht gleich wie­der abzu­stei­gen, bereits erfüllt.

Keine normalen Spiele

Wäh­rend in Chi­na am Wochen­en­de die Neu­jah­res­fei­er­lich­kei­ten alle sport­li­chen Akti­vi­tä­ten ver­drängt haben, wur­de an ande­ren Ort der Welt Bas­ket­ball gespielt.

Vier­tel­fi­na­le Sach­sen­po­kal Damen: BC Zwi­ckau vs. HSG Mitt­wei­da — 32 : 100
Lan­des­li­ga Damen Sach­sen: BC Zwi­ckau vs. HSG Mitt­wei­da II — 53 : 54

Mit die­sen Ergeb­nis­sen konn­ten die Damen ins Final4 des Sach­sen­po­kals ein­zie­hen und die 2. Damen­mann­schaft ihren lang ersehn­ten ers­ten Sieg feiern.

Aber der „Mit­tel­punkt der Bas­ket­ball­welt” lag an die­sem Wochen­en­de ein­deu­tig in Las Vegas, wo das all­jähr­li­che Allstar-Game der NBA über die Büh­ne ging. Ich war die­ses Mal sozu­sa­gen „live” dabei, denn auch die­ses Spek­ta­kel gab es im chi­ne­si­schen Fern­se­hen bei CCTV5. Aus chi­ne­si­scher Sicht eben­so wich­tig waren aller­dings ein paar Fei­er­lich­kei­ten am Ran­de der Ver­an­stal­tung, denn bereits seit 20 Jah­ren über­trägt CCTV die NBA in China.

Da bleibt einem als deut­scher Bas­ket­ball­in­ter­es­sier­ter nur die Hoff­nung, , dass es in den kom­men­den 20 Jah­ren auch das deut­sche Fern­se­hen wie­der schafft ein­hei­mi­schen oder nord­ame­ri­ka­ni­schen Bas­ket­ball anzubieten.

Woran merkt man, …

…, dass es lang­sam los geht? — Das letz­te Trai­ning ist Geschich­te bzw. steht an.

Für Ste­fa­nie war es ges­tern Abend schon mal soweit und ich fol­ge heu­te Abend.

Aber ganz ohne Bas­ket­ball müs­sen wir das Jahr sicher­lich nicht aus­kom­men. Wir hof­fen schließ­lich auf WM-Live-Übertragungen im chi­ne­si­schen Fern­se­hen, für uns dann auch zu wesent­lich gemüt­li­che­ren Zei­ten, da wir sechs Stun­den vor­aus sind. Außer­dem gibt es eine gro­ße Sport­hal­le auf dem Cam­pus und sicher­lich noch die eine oder ande­re Hal­le im rest­li­chen Peking — irgend­wo muss 姚明 (Yao Ming) ja auch trai­niert haben.