Archiv für den Monat: September 2006

Es geht wieder los

Da es bei uns gera­de nicht viel zu erzäh­len gibt, außer da berühm­te „ji sheng­ci, nian kewen, xie han­zi” hier mal ein paar Zei­len dar­über, was uns beschäf­ti­gen wür­de, wenn wir eben nicht in der 15 Mil­lio­nen­stadt Bei­jing, son­dern im beschau­li­chen Mitt­wei­da unter­wegs wären — der Sai­son­start für die Bas­ket­bal­ler der HSG Mittweida.

Auch wenn wir eini­ge Tau­send Kilo­me­ter ent­fernt vom Ort des Gesche­hens sind, wis­sen wir, dass am Wochen­en­de schon mal zwei Teams der HSG Mitt­wei­da in die Sai­son star­ten und sind auf die ers­ten Ergeb­nis­se, Stats und Berich­te gespannt. Und per Inter­net — zumin­dest zeit­ver­setzt — immer über alles informiert.

Die ers­ten guten Nach­rich­ten von den Abgän­gern Marc Zwin­zscher und Sebas­ti­an Damm gab es ja bereits. Wäh­rend Marc im ers­ten Spiel für die 2. Mann­schaft der BV TU Chem­nitz gleich einen Sieg und sei­ne ers­ten bei­den Zäh­ler fei­ern konn­te, hat Slim in Düs­sel­dorf bereits zwei Sie­ge und zwei Nie­der­la­gen hin­ter sich. Zu die­sen Spie­len haben wir aller­dings noch kei­ne Stats gefun­den, wäre schön, wenn uns da jemand hel­fen kann.

Für die HSG MW star­ten am Wochene­n­en­de die 1. Her­ren­mann­schaft und die 2. Damen­mann­schaft in die Sai­son — bei­des Pre­mie­ren­auf­trit­te. Wer die bei­den Spie­le pfei­fen wird, konn­ten wir auch schon lesen, nur wer spielt lei­der noch nicht. Wäre schön, wenn mal jemand die Namen auf der HSG-Seite ein­trägt. Hab näm­lich auch mein basketball-bund.net-Login nicht mit, sonst könn­te ich (falls das noch gül­tig ist) auch dort nachschauen.

Und da wir gera­de in der Kate­go­rie „da fehlt doch was” sind: Ich erin­ne­re mich da an Jah­re, als der Slim gefragt wur­de, wann denn die Fotos vom Trai­nings­la­ger end­lich online sind. Der Slim war ja die­ses Jahr nicht mit, aber die Fra­ge nach den Bil­dern besteht natür­lich trotzdem.

In die­sem Sin­ne: Denkt mal an die, die nicht die Chan­ce haben jede Woche in der Hal­le vorbeizuschauen.

Damit wün­schen wir den Teams einen guten Start aus dem son­ni­gen Beijing.

Schon wieder Mittwoch

Mehr als die Hälf­te der Woche ist schon wie­der vor­bei und wir haben noch nicht mal das letz­te Wochen­en­de aus­ge­wer­tet. Aber ganz so viel gab es da auch nicht zu berich­ten. Wir woll­ten uns eigent­lich den Lama­tem­pel anschau­en, dar­aus ist aber nix geworden.

Am Sams­tag haben wir die Bewer­bungs­un­ter­la­gen für Ste­fa­nies Prak­ti­kum fer­tig gemacht und schon ein­mal die ers­te Bewer­bung an Volks­wa­gen Chi­na geschickt. Danach ging es noch ein­mal kurz auf den Bas­ket­ball­platz und dann — mal wie­der — nach Sanlitun.

Damit war dann der Sonn­tag vor allem für den Mar­tin nur in lang­sa­men Tem­po erleb­bar. Wir sind des­we­gen noch ein­mal in den Chaoyang Park — eigent­lich zum Aus­ru­hen. Da wir die­ses Mal jedoch nicht erst so spät dort waren, hat­te auch das „Amu­se­ment Area” noch offen, so dass Ste­fa­nie noch eine Run­de in der Ach­ter­bahn dre­hen konnte.

Was es mit dem ers­tem Bild auf sich hat, dass ver­ra­ten wir euch spä­tes­tens nächs­te Woche, dann soll­ten wir genug Zeit dafür haben. 🙂

Schon 1, 2, 3 Wochen Studium

Und auf ein­mal geht es ganz schnell: Wäh­rend die ers­te Stu­di­en­wo­che noch ganz lang­sam ver­ging, sind die letz­ten zwei Wochen förm­lich an uns vor­bei­gerast. Mit­neh­men konn­ten wir trotz­dem so eini­ges: neben vie­len neu­en Voka­beln auch eini­ge Din­ge, die hier etwas anders sind als zu Hau­se, aber des­we­gen nicht schlechter!

Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren 1: Wie ganz Bei­jing, ist auch der Cam­pus noch an man­chen Stel­len nicht ganz fer­tig. Aber es geht vor­an: Denn was am mor­gen noch ein Acker ist, kann hier am Nach­mit­tag dank Roll­ra­sen und der Arbeit von 30 Gärt­ner und viel Was­sen schon fast wie eng­li­scher Rasen aussehen.

Schul­ge­bäu­de: Das hät­ten eini­ge deut­sche Rau­cher sicher­lich auch gern: Zum einen darf im gesam­ten Schul­ge­bäu­de außer den Klas­sen­zim­mern geraucht wer­den, zum ande­ren gibt es die Ziga­ret­ten gleich in der Kan­ti­ne — und das zu orts­üb­li­chen Prei­sen: Sprich die Schach­tel Ziga­ret­ten kos­tet nur 10 Cent mehr als ein Kaf­fee, näm­lich 40 Cent.

Für den Hun­ger: So eine Men­sa ist schon prak­tisch, und dass nicht nur mit­tags. Daher kann man hier in der Men­sa auch zum Früh­stück und zum Abend­essen etwas bekom­men. Und am Vor­mit­tag gibt es außer­dem noch eine gro­ße Aus­wahl an Kuchen. Ein­fach lecker, ein­mal konn­ten wir einer Art Schwarz­wäl­der Tor­te ein­fach nicht wiederstehen.

Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren 2: Auch wenn am Mor­gen vom Dach eines Wohn­hei­mes ein Stein abbricht und nach unten fällt (und kei­nen ver­letzt) ist schnel­le Hil­fe in Sicht. Wäh­rend man in Deutsch­land wohl Angst haben müss­te, dass das Haus gesperrt wird, ist hier das Gebäu­de fast noch am glei­chen Tag über eine Län­ge von fast 100 Metern bis zum sechs­ten Stock ein­ge­rüs­tet und die Bau­ar­bei­ter sind schon am Werk. Doch das Gerüst ver­fügt nur auf der letz­ten Stu­fe über Tritt­flä­chen, bit­te fragt uns jetzt nicht, wie die Arbei­ter da hoch kom­men. Klet­tern vielleicht…

Ler­nen und Haus­auf­ga­ben: Ein wenig fühlt man sich hier als Stu­dent schon in die (Grund-)Schule zurück ver­setzt. Als Anfän­ger sowie­so, denn da geht es mit Spre­chen und Schrei­ben ler­nen los. Aber dar­über hin­aus gibt es hier ordent­lich Haus­auf­ga­ben, die auch regel­mä­ßig kon­trol­liert wer­den. Und in jeder zwei­ten Stun­de (also ein­mal täg­lich) ein Dik­tat, das eben­falls bewer­tet wird — da fehlt es also nicht am „Druck” zum Lernen.

Wie gesagt. Es ist eini­ges anders hier, und die Inter­na­tio­na­li­tät und Auf­ge­schlos­sen­heit der Chi­ne­sen tut ihr übri­ges. Aber es gibt eigent­lich nichts, was einen den Cam­pus in Zwi­ckau oder Mitt­wei­da ver­mis­sen lässt.

Da war doch noch was

Genau, auch wenn wir schon letz­te Woche dort waren, wol­len wir natür­lich noch ein paar Bil­der von unse­rem Aus­flug zum Him­mel­s­tem­pel zei­gen. Schließ­lich fehlt der Anblick auf die „Hal­le der Ern­te­op­fer” in kei­nem Rei­se­füh­rer und auch mit dem Wet­ter hat­ten wir an die­sem Tag viel Glück.

Mit Sybil­le und Cin­dy, zwei ande­ren Zwi­ckau­er Stu­den­ten, haben wir uns am Sams­tag mit dem Taxi auf den Weg gemacht. So ein Luxus fragt ihr euch? — Ja, es ist schon Luxus im Gegen­satz zu den meist über­füll­ten Bus­sen, aber es kos­tet auch rela­tiv wenig. Schließ­lich haben wir für die fast 45 Minu­ten Fahrt pro Per­son unge­fähr 1,10 Euro bezahlt.

An den Pfor­ten des Parks ange­kom­men, wur­den wir von fast zehn Händ­lern umzin­gelt. Und was sie nicht alles aus ihrem Kof­fer zau­ber­ten: Von „offi­zi­el­len” Beijing-Olympia-Caps, Post­kar­ten bis hin zu „ech­ten” Lolex-Uhren (bei uns auch unter dem Namen Rolex bekannt) gab es alles. Doch das Ange­bot über­zeug­te uns schließ­lich nicht ganz, also such­ten wir das Weite.

Für 35 Yuan (3,50 Euro) durf­ten wir durch das gro­ße Ein­gangs­tor den Park betre­ten. Wie im Rei­se­füh­rer emp­foh­len, wähl­ten wir den Weg vom Süd­tor aus. Denn so stei­gern sich die Sehens­wür­dig­kei­ten hin bis zu der präch­ti­gen Hal­le der Ern­te­op­fer. Mar­tin, als Mathe­ma­ti­ker, zeig­te sich begeis­tert durch den Neuner-Rhythmus. So fol­gen bei­spiels­wei­se die Anzahl an Säu­len der Balus­tra­den und die Anzahl an Stu­fen zu jeder Platt­form am Him­mel­s­al­tar dem Neuner-Rhythmus. War­um das alles? — Die Zahl 9 gilt im Bud­dhis­mus als glücks­brin­gen­de Zahl.

Im Anschluss an die Besich­ti­gung das Him­mel­s­al­tars bega­ben wir uns auf den Weg bis zur Hal­le der Ern­te­op­fer, wel­che den Höhe­punkt unse­rer Tour dar­stell­te. Auf dem Rück­weg ver­nah­men wir chi­ne­si­sche Musik und konn­ten den Chi­ne­sen beim Kar­ten spie­len über die Schul­ter schauen.

Wei­te­re Fotos fol­gen, sobald das Plugin für Bil­der­ga­le­rien läuft, weil sich damit dann der Auf­wand ver­rin­gert und die Dar­stel­lung fle­xi­bler und ange­neh­mer wird.

Unsere Stadt” mal anders

Das man in die­ser Stadt nicht alles pla­nen kann ist klar, aber man fin­det eigent­lich immer etwas Sehens­wer­tes, egal in wel­cher Ecke man eigent­lich gelan­det ist.

Heu­te woll­ten wir eine Bekann­te aus Mitt­wei­da besu­chen, die beim Bota­ni­schen Gar­ten, ca. 1,5 Bus­stun­den von uns ent­fernt, wohnt. Dort ange­kom­men, konn­ten wir sie aber trotz gera­de erwor­be­ner SIM-Karte nicht erreichen.

Doch das war nicht das Pro­blem, denn das lau­te­te eher, ob wir uns jetzt den Bota­ni­schen Gar­ten anschau­en soll­ten oder erstein­mal etwas her­um­lau­fen. Wir haben uns für das her­um­lau­fen ent­schie­den und stan­den dann irgend­wann am Ein­gang des Xiang Shang Parkes.

Der Park ist 1.600 ha groß und beher­bert mit dem Xiang Shang Gip­fel die höchs­te Erhe­bung der Stadt (534 m, Beijing-City ca. 50 m). Damit änder­te sich die Dis­zi­plin zwar von spa­zie­ren gehen zu wan­dern, aber es war wirk­lich sehr schön eine wei­te­re grü­ne Sei­te Bei­jings zu erkun­den. Alles anschau­en war natür­lich in ein paar Stun­den nicht mach­bar, somit haben wir uns vor allem auf den Auf­stieg kon­zen­triert und sind dann vom Gip­fel mit der ers­ten Seil­bahn, die von Chi­ne­sen geplant und gebaut wur­de (Inbe­trieb­nah­me 1983) zum Park­ein­gang zurück gefah­ren. 18 Minu­ten mit 400 Höhen­me­tern, aller­dings war der Blick durch das typi­sche Bei­jin­ger Wet­ter nicht gera­de gut und reich­te nur bis zum fünf­ten Ring.

Doch bei gutem Wet­ter soll man auch den Som­mer­pa­last sehen kön­nen, ein wei­te­rer Grund — neben der schö­nen Natur und unse­rer Bekann­ten — dort auf alle Fäl­le noch ein­mal vor­bei zu schauen.

Wir (studenten-) leben noch!

Fast eine Woche kein Ein­trag — das war natür­lich nicht unser Ziel. Doch obwohl wir in unse­rer zwei­ten Woche als 留学生们 (liu xue sheng men — Aus­lands­stu­den­ten) hier eini­ges erlebt haben, hat uns die Zeit zum Fest­hal­ten bis­her gefehlt. Und fehlt uns lei­der immer noch. Denn nach­dem die Aus­lands­stu­den­ten — „Semes­ter­auf­takt­par­ty” gera­de zu Ende gegan­gen ist, geht es viel­leicht noch nach San­li­tun. Und mor­gen wol­len wir eine Bekann­te aus Mitt­wei­da (Wieb­ke) besu­chen, die hier in Bei­jing wohnt — da sieht es also auch eher schlecht aus.

Aber wir ver­spre­chen Bes­se­rung und wün­schen — egal ob in Chi­na oder Deutsch­land — ein schö­nes Wochenende.

Nach­trag (03:09 Uhr Orts­zeit): Lie­be Vatis und Mut­tis, die sich Sor­gen machen, die Klei­nen haben aus der Sanlitun-Barstraße wie­der nach Hau­se gefun­den. Gute Nacht.

Schulanfang ohne Zuckertüte

Der Urlaub ist vor­bei, das Stu­di­um hat uns wie­der — wir haben unse­re ers­te Woche Hoch­schu­le hin­ter uns. Dass wir aus­ge­las­tet waren, hat man ja an den feh­len­den Berich­ten gesehen.

Für mich (Mar­tin) ist es wie in der Grund­schu­le, nur dass die Leh­re­rin eine Spra­che spricht, die man nicht ver­steht. Mit „a,o,e,i,u,ü” beginnt bei uns noch immer fast jede Stun­de — und das voll­kom­men zu Recht. Denn von den unge­fähr zehn ver­schie­de­nen Natio­nen in mei­ner Klas­se, spricht wirk­lich jede selbst die Voka­le anders aus, und bei den Kon­so­nan­ten wird es meist noch schlim­mer. Dazu noch die vier Beto­nun­gen — es heißt also erst­mal: spre­chen ler­nen. Mit Schrei­ben geht es natür­lich auch los, zum einen die Umschrift (pinyin — 拼音), aber auch die chi­ne­si­schen Schrift­zei­chen (han­zi — 汉子). Ich habe damit auch schon eini­ge Blät­ter gefüllt, aber das geht (hof­fent­lich nur am Anfang) alles sehr lang­sam vor­an, bevor man sich ein Zei­chen mer­ken kann.

Spaß macht es trotz­dem rie­si­gen, ist halt nach drei Jah­ren Mathe­ma­tik­stu­di­um etwas voll­kom­men ande­res. Der Stun­den­plan (Klas­se 115) sieht zwar mit zwei Mal 90 Minu­ten täg­lich auf den ers­ten Blick sehr leer aus , aber da es in jedem Fach meist umfang­rei­che Haus­auf­ga­ben gibt, sitzt man oft noch­mal drei, vier, fünf Stun­den zu Hau­se. Also ein wirk­lich aus­fül­len­des Programm.

Für mich (Ste­fa­nie) fing die ers­te Woche nicht wirk­lich so rei­bungs­los und spa­ßig an. Ich wur­de viel zu hoch durch das Inter­view und den schrift­li­chen Test ein­ge­stuft. In der ers­ten Stun­de ver­stand ich nur Bahn­hof und es wur­de auch nicht bes­ser. In dem Aussprache-Unterricht (kouyu — 口语) ver­stand ich noch am meis­ten, doch für Hör­ver­ständ­nis (ting­s­huo — 听说), exten­si­ves (yue­du — 阅读) und inten­si­ves (jing­du — 精读) Lesen reich­te es nicht mehr.

So ver­such­te ich dann am Don­ners­tag mei­nen Kurs zu wech­seln, doch mei­ne Klas­sen­leh­re­rin war par­tout dage­gen. Sie mein­te, dass ich mich schon dar­an gewöh­nen wür­de. Doch da sah ich schwarz: Ich ging ins Büro für Stu­di­en­an­ge­le­gen­hei­ten, weil man dort im Gegen­satz zu den Leh­rern Eng­lisch spre­chen kann. Und sie­he da, nach einer etwas län­ge­ren Dis­kus­si­on durf­te ich wech­seln und jetzt macht es auch mir rich­tig Spaß!

Zu den Stun­den, die ihr auf dem Plan für die Klas­se 134 sehen könnt, hab ich noch zwei eng­lisch­spra­chi­ge Wirt­schafts­kur­se je  150 Minu­ten gewählt, das geht dann alles nächs­te Woche rich­tig los. Uns wird also nicht lang­wei­lig und wir wer­den erst ein­mal nicht mehr so viel von der Umge­bung sehen, aber die Wochen­en­de wol­len wir dann umso mehr nutzen!

China wie aus dem Reiseführer

Nach­dem wir die Gro­ße Mau­er bereits gese­hen hat­ten, ging es die­ses Mal zum Som­mer­pa­last, der sich am Ran­de Pekings befin­det. Dort drau­ßen, an einem klei­nen Berg gele­gen und von Seen auf allen Sei­ten umge­ben, haben die chi­ne­si­schen Herr­scher frü­her die hei­ße Jah­res­zeit verbracht.

Obwohl wir fast den gan­zen Tag dort waren, konn­ten wir uns nur einen Teil der Anla­ge anschau­en und haben vor allem den eigent­li­chen Palast für den nächs­ten Besuch auf­ge­ho­ben. Doch auch außer­halb der Palast­mau­ern gab es eine Men­ge von schö­nen tem­pel­ar­ti­gen Häu­sern, lan­gen über­dach­ten Wegen, Sta­tu­en und Bepflan­zun­gen zu sehen.

Eine wirk­lich sehens­wer­te Anla­ge, die wir sicher­lich auch mit all unse­ren Besu­chern noch ein­mal auf­su­chen werden.

Beijing bei Nacht — Sanlitun

Wir sind gera­de zurück von unse­rem ers­ten Aus­flug ins Bei­jin­ger Nacht­le­ben. Es ist ca. halb Fünf und Ste­fa­nie geht es nicht so gut, mir aber auch nicht. Naja, bei kos­ten­lo­sem Ein­tritt in alle Bars, Dis­cos u.s.w. auch kein Wun­der. Das Preis­ni­veau ist hier auch „sehr freund­lich”, so freund­lich, dass man den Stu­den­ten­club wohl als „Abzo­cke” bezeich­nen müss­te. Red Bull Wod­ka gibt es hier für 10 Yuan = 1 Euro und an machen stel­len den Wod­ka Spri­te (ordent­lich gemischt!) für 5 Yuan = 0,5 Euro. Ach ja, das Taxi: Kos­tet für die 10 Kilo­me­ter in die Innen­stadt oder zurück 20 Yuan = 2 Euro. In die­ser Hin­sicht kann man also nicht klagen!

Nach­trag am fol­gen­den Mit­tag: Mal kurz zum Drum­her­um des gest­ri­gen Abend. Wir waren in San­li­tun, dass ist das Knei­pen­vier­tel gleich neben dem Bot­schafts­vier­tel (San­li­tun Embas­sy Area). Dem­entspre­chend lau­fen da vie­le Nicht-Chinesen her­um, denn für die Chi­ne­sen ist es dort trotz der oben beschrie­be­nen Prei­se viel zu teuer.