Archiv für den Monat: März 2013

Große Mauer und viele Flugzeuge

Als eine der letz­ten Sehens­wür­dig­kei­ten stand für unse­ren Besuch die Gro­ße Mau­er (长城) auf dem Pro­gramm, die für uns wir im Win­ter auch etwas Neu­es war. Wir hat­ten uns gemein­sam für den Abschnitt bei Mutianyu ent­schie­den, vor allem weil man dort den Weg nach unten in der Som­mer­ro­del­bahn bewäl­ti­gen kann.

Auf dem Rück­weg von der Gro­ßen Mau­er nach Peking haben wir noch im Natio­na­len Luft­fahrt­mu­se­um halt gemacht. Wir haben uns zwar nur den frei zugäng­li­chen Teil ange­schaut, aber auch da stan­den schon jede Men­ge (Militär-) Flug­zeu­ge her­um, noch dazu zumeist gleich jeweils meh­re­re. Außer­dem gab es noch Heli­ko­pter, Gelän­de­wa­gen und Ähn­li­ches zu sehen. Der Zustand der meis­ten Expo­na­te ist zwar nicht mehr wirk­lich gut, dafür kommt man aber über­all ran und kann sich alles aus nächs­ter Nähe ansehen.

Auf das Luft­fahrt­mu­se­um sind wir übri­gens auf die­ser Sei­te gesto­ßen, die auch noch vie­le wei­te­re Zie­le auf­führt, so dass uns nicht so schnell die Ideen aus­ge­hen sollten.

 

Unterwegs in den Longmen-Grotten und am Songshan

Dass der Febru­ar nicht die bes­te Rei­se­zeit für Luoyang (洛阳) ist, das war uns schon irgend­wie klar. Und jetzt wis­sen wir auch war­um, denn um die­se Jah­res­zeit ist es dort „ziem­lich trüb”. Trotz­dem war die alte Kai­ser­stadt Luoyang eine Rei­se wert, nicht zuletzt weil es uns nach den Mona­ten in Peking wie­der einen klei­nen Ein­blick in den gro­ßen Rest Chi­nas gege­ben hat.

Unser ers­tes Ziel waren die Longmen-Grotten (龙门石窟) nur ein paar Kilo­me­ter süd­lich der Stadt. Dort wur­den über 2000 Höh­len in die Klip­pen an den Ufern des Flus­ses Yi gehau­en, in denen über 100000 Sta­tu­en ste­hen sollen.

Etwas mehr als eine Auto­stun­de ent­fernt von Luoyang liegt der Songs­han (嵩山), einer der (vie­len) hei­li­gen Ber­ge Chi­nas. Unser eigent­li­ches Ziel war der Shaolin-Tempel (少林寺) am Fuß des Ber­ges, in dem das Shaolin-Kong-Fu erfun­den wur­de. In der Umge­bung gibt es zahl­rei­che Kampf­kunst­schu­len, deren Schü­ler wir beim Trai­ning beob­ach­ten konn­ten. Für den Auf­stieg zum Berg hat die Zeit dann lei­der nicht mehr gereicht, aber mit einer guten Sicht wäre es ver­mut­lich sowie­so nichts gewesen.

P. S.: Die bes­te Rei­se­zeit für Luoyang soll Ende April bis Anfang Mai sein, denn zu die­ser Zeit blü­hen die Pfingst­ro­sen, die es dann in zahl­rei­chen Parks und Gär­ten zu sehen gibt.

Shanghai bei tollem Wetter

Ein Monat ist es mitt­ler­wei­le her, dass wir uns gemein­sam mit unse­rem Besuch auf den Weg nach Shang­hai gemacht haben.  Eigent­lich stand die Stadt auf der Lis­te unse­re Rei­se­zie­le nicht wirk­lich ganz oben, aber unser Besuch woll­te gern hin.

Und wie wir zuge­ben müs­sen, war das auch eine sehr gute Idee. Denn anders als Anfang 2007 konn­ten wir uns Shang­hai dies­mal ohne Regen­schirm bei zeit­wei­se sehr ange­neh­mem Früh­lings­wet­ter anschau­en, Und ähn­lich wie in Peking auch, macht das die Stadt gleich viel schöner.

Als kul­tu­rel­les High­light stand der Yuyu­an (豫园) auf dem Plan, der einer der schöns­ten Gär­ten des Lan­des sein soll. Aller­dings waren wir nicht die ein­zi­gen, die zum Ende des Früh­lings­fes­tes auf die­se Idee gekom­men sind. Vor allem in den Tou­ris­ten­stra­ßen rund um den Gar­ten war es extrem voll. Sogar so voll, dass eini­ge Wege von den Ord­nungs­kräf­ten zu „Ein­bahn­stra­ßen” erklärt wur­den, um die Besu­cher­strö­me etwas in Bewe­gung zu halten.

Ein ande­res High­light war sicher­lich unser Aus­flug in unbe­kann­te Höhen im Geschäfts­vier­tel Pudong. Denn dort waren wir im 490m hohen Shang­hai World Finan­cial Cen­ter Kaf­fee trin­ken. Wir waren zwar nicht ganz oben, aber konn­ten uns den 420m hohen Jin Mao Tower zumin­dest von oben ansehen.